Was für ein Frühling
Allen Unkenrufen zum Trotz hat sich denn auch Dank des sonnigen Aprils die volle Blütenpracht unserer Feilchen vom tristen Straßenrand entfaltet.
Angeregt durch die Blumisten und unsere eigenen Vorhaben, konnten wir hier doch einen schönen Farbtupfer setzen.
Erinnern Sie sich? Zwei Wochen später:

foto | oliver schuh | blühender seitenstreifen
Kürzlich wurde ich zu den Blumisten eingeladen.
Die Blumisten? Wat is dat denn? Genau so verblüfft war ich auch. Umso einfacher war die Antwort. Und auch die spontane Zusage.
Bin ich doch nah am Grünen gebaut. Naja, nicht mehr lang, denn ein Penny muß unbedingt in direkter Nachbarschaft rund 6.000 qm zu pflastern - jedes Dorf macht halt die gleichen Fehler. Umso sensibler bin ich, wenn es um triste, vegetationslose Flächen und Ecken geht. Genau wie die Blumisten.
Schon bevor die Blumisten in Erscheinung getreten sind, hatte ich mir diesen grauen Streifen zum Ziel der Begrünung gemacht:

foto | oliver schuh | grauer seitenstreifen
Nun war da noch die Idee, unsere Corporate Flower auszusäen, doch erweist sich dies als wenig erfolgversprechend. Zum einen dauert es lang und zum anderen besteht die Gefahr, daß dort jeder grüne Zippel als Unkraut entfernt oder von Vierbeinern begossen wird. Anders ist es, wenn man gleich Blühendes pflanzt. Die Corporate Flower wird dann in Kästen gezogen und gepflanzt, wenn die Feilchen ausgeblüht haben.
Gesagt, getan:

foto | oliver schuh | grüner seitenstreifen
Und, wer nun noch errät, um welche Pflanze es sich bei unserer Corporate Flower handelt,
der erhält ein Tütchen dieser Züchtung.

foto | oliver schuh | corporate flower
Ich wünsche ein blumiges Frühlingserwachen!
…oder die gute alte Hausfarbe.
Corporate Color hört mit dem Logo auf dem Briefblatt nicht auf. Hat man sich einmal für eine Hausfarbe zur Wiedererkennung und Identifikation des eigenen Unternehmens entschieden, gibt es selbstverständlich vielfache Möglichkeiten im großen Bereich der Corporate Identity.
Je nach Unternehmung, Produkt oder Marke kann die Hausfarbe vielerorts plakativ oder auch dezent eingesetzt werden.
Richtig angewandt und verbreitet kann sie unterstützend oder sogar auch losgelöst von Signet, Schriftzug oder Slogan wirken.
Immens wichtig ist allerdings der technische Umgang mit Farbe. Damit es keine Überraschungen gibt, sollte nach der Entwicklung eines Corporate Designs auch ein Corporate Manual erstellt werden. Dort enthalten sind neben den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten und -regeln des Signets, eben auch die exakten Farbangaben in den verschiedenen Farbsystemen, z.B. RGB oder CMYK, die korrekte Angabe von Schmuck- oder auch Sonderfarben nach HKS, Pantone oder RAL. Und wer nichts dem Zufall überlassen will, fügt dem CD Manual auch noch Druckmuster bei.
Dann klappt es auch mit dem Drucker.
Man kann es mit der Hausfarbe aber natürlich auch auf die Spitze treiben.

foto | oliver schuh
die gebrauchsgrafiker züchten Ihre Hausfarbe selbst. ;-)
In den nächsten Tagen wird umgetopft und dann zieren diese Tagetes unseren Ateliereingang. Ist das nicht ein warmer und unaufdringlicher Empfang?
Gruß vom Elbstrand
Oliver Schuh