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»transparenz schafft akzeptanz«

black is beautiful…

Ollilogo Sw in black is beautiful...…und umgekehrt.

So eine Darstellung eines Logos, weiss auf schwarzem Grund, sieht man ja derzeit sehr oft. Viele, viele Markensignets präsentieren sich gerade sehr zurückhaltend einfach und fokussieren damit auf das Wesentliche. Ob Apple, Adidas, Puma und Co.: weiss auf schwarz ist im Trend.

Ich finde das schlicht und ergreifend schön.
Warum? Weil es ganz einfach auf die Form ankommt. Ohne Schnickschnack. Keine Photoshop-Effekte die man mal eben drücken kann, keine Emaille-, Glanz-, Spiegel- oder sonstwelche Glibbereffekte. Nur die Form. Klasse.

Sicher, es ist nur ein Trend, der sich allerdings regelmäßig wiederholt, aber diesen Trend können nur Marken mit sauber gestalteten Logos, d.h. (vektorbasierende) Strichzeichnungen, mitmachen oder gar setzen.

Daher herrscht bei uns das Credo:
Stimmt die Form, klappt’s auch mit der Farbe.
Mit anderen Worten, mit der sauber gestalteten Form kann man jeden Trend mitmachen – wenn es denn Sinn macht.

So erhalten unsere Kunden in den ersten Entwurfsreihen ausschließlich schwarz/weiss Logos.

Hier zu sehen, mein persönliches Logo.

7 Kommentare zu „black is beautiful…“:

  1. Erklärer

    Wenn den klaren Signets und Logos jetzt noch klare Worte folgen, dann klappt’s auch mit dem Kundenfang ;-)

    Herzliche Grüße vom Rheinufer,
    Klaus Handner
    _

  2. ollischuh

    Sei gegrüßt, lieber Klaus,
    ich bin noch etwas benommen von dem Handball-Halbfinal-Krimi. Schnief.

    Waren denn meine Worte unklar?
    Nein, sicher meinst Du Deine klaren Worte, also eine unmissverständliche, wiedererkennbare „Unternehmenskommunikation“ in vollendeter Textform.
    Selbstverständlich ein weiterer Baustein der Corporate Identity.
    Genaugenommen möchten wir allerdings keine Kunden fangen. Uns wäre es lieber, würden Sie unsere Dienste freiwillig in Anspruch nehmen. ;-)
    Gruß vom Elbstrand
    Olli Schuh

  3. Erklärer

    Olli,

    Deine Worte sind meist glasklar; nein, ich dachte gerade an verwirrende Lockrufe wie „Come in and find out“ (Komm rein und finde wieder raus).

    Stimmt, Kunden fangen klingt tatsächlich etwas nach Indianer und Wildpferd. Sagen wir, gemeinsam helfen wir unseren Kunden, unwiderstehlich zu werden. Dann klappt der Rest wie von selbst :-)

    Jetzt alles klar?
    Klaus Handner
    _

  4. ollischuh

    Moin, Klaus,
    vollkommen klar.
    Ich gehe da sogar noch einen Schritt weiter:
    Nur wenn alle beteiligten Instanzen einer Marketingmaßnahme professionell und fachgerecht ausgeführt werden, ist ein erfolgsversprechendes Ergebnis zu erwarten.

    D.h. umgekehrt, wird nur an einem „Gewerk“ gespart, bricht das ganze Kartenhaus zusammen.

    Im Klartext: Es macht keinen Sinn, dem Konzeptioner, dem Grafiker, dem Texter gutes Geld zu zahlen und an anderer Stelle des Projektes zu sparen.
    Der Grafiker kann noch so gut bildlich gestalten, wenn dann aber am Texter gespart wird oder am Illustrator oder am Fotografen oder am Drucker, oder, oder, oder – dann ist es eben nur halbherzig.
    Die gut bezahlte Leistung des einen, wird durch das Sparen am falschen Ende wieder abgeschwächt.

    Am Ende ist solch ein Vorgehen: „Perlen vor die Säue werfen.“

    Fazit: Alle konzeptionellen, kreativen oder produktionstechnischen Instanzen sollten auf einem Niveau liegen.

    Gruß aus dem Schietwetter
    Olli Schuh

  5. Karin Janner

    Hallo Olli,

    > Der Grafiker kann noch so gut bildlich
    > gestalten, wenn dann aber am Texter gespart
    > wird oder am Illustrator oder am Fotografen
    > oder am Drucker, oder, oder, oder – dann
    > ist es eben nur halbherzig.

    Da gebe ich Dir vollkommen recht. Doch meistens (zumindest bei meinen Kunden aus dem Kultur- und dem Small-Business-Bereich) wird vor allem eine Stufe davor gespart. Wenn keine Zeit in Überlegungen investiert wird wie:
    Wer kann mein Angebot brauchen (Zielgruppe), was macht mein Angebot besonders, wie hebe ich mich von meinen Wettbewerbern ab, wie bringe ich das ganze auf den Punkt…
    dann kann weder der Texter noch der Grafiker noch der Fotograf Hokuspokus machen und den großen Durchbruch bringen.
    So banal das klingt – in vielen Fällen liegt genau hier der Hund begraben.

    Nette Grüße, Karin Janner

  6. ollischuh

    Na, Karin,
    wenn natürlich schon am Marketing-Konzept gespart wird, ist eh Hopfen und Malz verloren.

    Sonnigen Gruß vom Elbstrand

  7. Die Macht der Farbe » Beitrag » die gebrauchsgrafiker | der blog

    […] Irgendwo hier im Blog habe ich bereits über meine Vorgehensweise beim Entwurf von Signets sinniert. Erst die Form, dann klappt es auch mit der Farbe oder so ähnlich. – Ah, hier, gefunden: Stimmt die Form, klappt’s auch mit der Farbe. […]

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