die gebrauchsgrafiker | der blog

»transparenz schafft akzeptanz«

Kost’ nix, ist nix?

Ausnahme: das kostenlose eBook »Workshop neue Website« von Dr. Kerstin Hoffmann
So individuell jedes Unternehmen ist, so individuell muß auch dessen Website-Projekt beleuchtet werden. Dennoch gibt es viele allgemeingültige Fahrpläne, Fallstricke oder auch ganz simple Tipps, die Dr. Kerstin Hoffmann in ihrem neue eBook »Workshop neue Website« zusammengetragen hat. Und zwar nicht allein. Zwölf weitere Autoren haben mit ihrem Spezialwissen beigetragen. So auch ich.

Wiedereinmal konnte ich in einer illustren Runde an einem wohlkonzipierten Projekt von Dr. Kerstin Hoffmann teilhaben, lernen und beitragen. Eine echte Bereicherung. Vielen Dank dafür.

Titel Ebook Webdesign in

workshop neue website | ebook | dr. kerstin hoffmann

Folge 7: Design – Eine gute Website ist wie ein gutes Buch
titelt es auf Dr. Kerstin Hoffmanns »PR-Doktor. Das Kommunikationsblog«.  Was folgt ist ein Gastbeitrag zum Thema »Neue Website« und hier das Unterthema »Design«, um den mich Dr. Kerstin Hoffmann bat. Und weil es beim »PR-Doktor« immer sehr fundiert und strukturiert zugeht, bin ich der Bitte sehr gern nachgekommen:

»Eine gute Website ist wie ein gutes Buch
Eine gute Website braucht einen aussagekräftigen Inhalt, der Lust auf mehr macht, eine klare Struktur, die übersichtlich leitet, und selbstverständlich eine saubere Gestaltung, die das Corporate Design und die Botschaft des Unternehmens transportiert. …« weiter hier.

Wir wünschen …

… entspannte Festtage gehabt zu haben
Und mit einem Lächeln im Herzen, einem Augenzwinkern, einem kleinen Schalk im Nacken, schafft man auch die Bürden ins neue Jahr.
»Früher gab es noch richtige Winter.« Wie oft mußte man diese Floskeln hören? Nun sind sie wieder da, die richtigen Winter und plötzlich will sie keiner haben.
Doch. Ich. ;-)
Ich liebe Wetter. Und ich liebe Jahreszeiten. Mit einem Schnips bringt einen die Natur wieder auf den Boden der Tatsachen – selbst High Tech made in Germany ändert daran kaum etwas. Ich mag das, weil es einen daran erinnert Maß zu halten. Und, es wäre mir auch viel zu langweilig, immer das gleiche Wetter zu haben. Gar der Sonne hinterher zu jetten, um dann Palmen weihnachtlich zu schmücken, ist nicht meins.
Da sorge ich lieber für ordentlich Holz vor der Hüttn und Kartüffels im Keller. ;-)
Ein Becher dampfenden Kaffee nach dem Schneeschippen und die Welt ist in Ordnung.

In diesem Sinne
2011 wird ein blumiges Jahr
Oliver Schuh

Corporate Flower Smile in

corporate flower | smile | foto | oliver schuh

Na? Und wer weiß, woraus das Smiley gemacht ist?
Keinen Schimmer?
Vielleicht kommt hier die Erleuchtung: »Lachen mit dem Herzen«

Blogparade

Die Frage ist: »Crowdsourcing, Contests, Open Innovation – gut oder böse?«
Kürzlich habe ich wohl auf Twitter recht deutlich meine Haltung zu Plattformen geäußert, die sich das im Titel genannte Crowdsourcing zu eigen gemacht haben, indem ich es schlichtweg für Crowdsoßing erklärte. Crowdsoßing ist dabei eine sehr treffende Wortschöpfung  des Texters, Autors und Konzeptioners Volker Remy, gelesen in seinem empfehlenswerten Buch »Der Imperator im Damensattel – Dein täglicher Triumph«.
Offenbar löste dies bei Karin Janner die Idee zu einer Blogparade »Crowdsourcing, Contests, Open Innovation – gut oder böse?« aus, zu der ich herzlich eingeladen wurde.

Der Einladung will ich nun gern folgen und meine drei bis acht Gedanken dazu beitragen. Dabei ist die Fragestellung von Karin Janner nicht so ohne weiteres und schon gar nicht endgültig und allgemein zu beantworten. Das plakative »gut oder böse« ist sicher nicht so schwarz/weiß gemeint, liefert doch Karin Janner selbst auch Antworten, die zeigen, daß es dazwischen noch etliche Grautöne gibt. Der Bogen der Fragestellung ist also sehr weit gespannt und ich werde mich bei meinen Ausführungen auf das Crowdsourcing in der Kreativbranche beschränken.

Crowdsourcing ist wie schlechte Küche – eben Crowdsoßing
Man stelle sich ein riesiges, leeres Restaurant vor. Ohne Kellner. Selbstbedienung. Ein Gast tritt ein und setzt sich. Er hat Hunger. Worauf er Appetit hat, weiß er allerdings nicht. Aber das Sattwerden ist ihm fünf Euro wert. Es gibt auch keine Karte und so klingelt er. In nullkommanichts öffnet sich die Schwingtür zur Großküche und eine nicht enden wollende Schar von wieselflinken Amateurköchen fährt eigene Kreationen auf. Jeder Möchtegernkoch trägt gleich fünf bis acht Gerichte vor, die Unterschiede sind marginal, der Inhalt undefinierbar, riechen verboten. Der Gast ist völlig überfordert, hunderte Teller direkt vor seiner Nase, er hat doch nur Hunger. Die Zeit ist knapp und so entscheidet er sich für ein fettes, paniertes Schnitzel, mit dickflüssiger Jägersauce und einem ordentlichen Klacks mörtelartigen Kartoffelmus. Das kennt er und da bekommt er ordentlich viel für sein Geld.

Ach ja, das Geld. Das Geld sackt der glückliche Amateurkoch ein. Zum ersten Mal. Bisher ging er immer leer aus. So, wie nun die anderen gefühlten hundert Mitstreiter. Sie machen auf dem Absatz kehrt, zurück in die Küche, vorbei an dem riesigen Müllcontainer. Ganz schlaue Hobbyköche aber werfen ihre individuelle Kreation nicht einfach weg, sondern bunkern im Kühlschrank für den nächsten Gast. Es gibt ja Mikrowelle.

Mittlerweile hat der Gast seine Mahlzeit fast verschlungen, als er bemerkt: Niemand ist da, der sich nach seiner Zufriedenheit erkundigt. Ach ja richtig, ist ja ohne Kellner. Mit dem letzten Bissen schnürrt sich plötzlich seine Kehle zu, im wird ganz heiß, kalter Schweiß schießt auf seine Stirn, er stürzt sich in den Waschraum, übergibt sich. Hätte er bloß an seine Soßenbinder-Allergie gedacht.

Mit säuerlich-kratzigem Geschmack und flauen, leeren Magen verläßt er das Etablissement, dreht sich noch einmal verstohlen um und liest: Last Food.

Nachtisch gefällig?

 in

kann man erahnen, wo die gebrauchsgrafiker Ideen entwickeln
Vermutlich wird sich in diese ruhige Straße kein Google Street View Kamerafahrzeug verirren. Und wenn doch, wird hoffentlich bis dahin unser Werbeschild wieder stehen. Schätzungsweise wird dann aber auch ein Weichzeichner über unseren Schriftzug gelegt. Und wer es dann scharf haben will, darf zahlen. Auch blöd.

Dann sagen wir es lieber durch die Blume:

Corporate-flower-street-view in

corporate flower | street view

Ohnehin hat unsere Corporate Flower grenzenlosen Mehrfachnutzen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Als Symphatieträger weckt sie die Lebensgeister, verschönert triste Straßenzüge, transportiert unsere Hausfarbe HKS 6 und damit einen Teil unseres Corporate Designs und dient uns als Referenzprojekt, in dem wir z.B. auf extra Terrain reale Marketing-Aktionen mit karitativen Background ersinnen und umsetzen. Nur mal so aus der Hüfte. Ganz nebenbei bemerkt: absolut Ressourcen schonend und damit echtes Nachhaltiges Design.

Clou

Strategisches Ideenmanagement in Marketing, Werbung, Medien & Design: Wie innovative Ideenschmieden die Alchemie der Kreativität nutzen.
Ein aussergewöhnliches Buch von Mario Pricken.

Eigentlich könnte das Werk auch heißen: »Was Sie schon immer über Sex, äh, Werbung wissen wollten …«. Irgendwo überträgt der Autor die Beziehungskiste zwischen Mann und Frau auf Auftraggeber und Auftragnehmer: »Sie können nicht ohne einander, oft aber auch nicht miteinander!« Und weist dann Wege auf, wie ein Miteinander zu kreativen Lösungen führen kann. Besser, nur ein Mitwirken aller Beteiligten führt zu erfolgversprechenden Ergebnissen. Was sagte ich neulich noch auf Twitter? »Kreative Lösungen entstehen nur, wenn man den Kunden mit in den Pool holt. ;-)« – ich fühle mich bestätigt. Überhaupt greift Mario Pricken unheimlich viele Situationen auf, die Kreativität fördern oder bremsen und löst dabei Aha-Erlebnisse aus. Weil einem diese Situationen bekannt vorkommen. Vermutlich meistens aber leider die, die bremsen.

Anhand vieler exzellenter, kreativer Beispiele zeigt er die Hintergründe, was nötig war, um zu solchen Ergebnissen zu kommen. Im Vergleich zur Werbung von der Stange. Dem »Ich hätte gern das, was sie hat.« Er zeigt die Grenzen der One-Man-Show, aber auch das Verpulvern von Energie in Agenturen oder den Supergau, wenn der Kunde am Ende »doch lieber die Fähnchen« will.

Für mich ein Buch, was mir zum einen meine eigenen Erfahrungen komprimiert, wie einen Spiegel vorhält, zum anderen aber den Horizont unendlich erweitert. Ein Lesestoff, der mich allerdings auch in meinen eigenen Erfahrungen und Schlüssen bestärkt, an unserem kreativen Netzwerk »die gebrauchsgrafiker« weiter zu feilen. Das macht Spaß.

Vermutlich lesen Auftraggeber gern eher zahlen- und formelgespickte Marketingfachbücher. Hier sei aber einmal mehr der im Buch oft angewandte Paradigmenwechsel empfohlen: Liebe Auftraggeber und auch Unternehmensgründer lest dieses Buch, um zu erfahren, welchen Anteil ihr selbst an den kreativen Lösungen haben könnt, bzw. wie wichtig das Zusammenwirken aller Kräfte ist. Ihr werdet sehen, es macht mehr Spaß und führt zu besseren Lösungen.

Dgg Clou in

clou | mario pricken | foto | oliver schuh

Wer die Bücher aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz kennt und zu schätzen weiß, wird ahnen, daß keine Wünsche offen bleiben, was die Gestaltung, den Satz, Litho, Papier und buchbinderische Verarbeitung anbelangt. Allerbest.

Clou
von Mario Pricken

Design: Christine Klell
Verlag: Hermann Schmidt Mainz
Erschienen: 2009
Hardcover
312 Seiten
€ 49,80

 in

… auf neuem Terrain!

Corporate Flower Screen in

corporate flower blog

Die Geschichte der Corporate Flower setzt sich fort. Und zwar mit eigener Domain auf eigenem Blog www.corporateflower.de.
Damit es hier nicht zu blumig wird, haben wir unserer Hauspflanze ein eigenes Terrain gewidmet. Dort können dann zukünftig auf nährstoffreichem Mutterboden starke Ideen gesät und kreative Früchte geerntet werden.

Ideen aller Länder seid fruchtbar und mehret Euch!

Gruß vom Elbstrand
Oliver Schuh | agd | die gebrauchsgrafiker

goldwert 2

Kunden sehen »die gebrauchsgrafiker«

»Olli Schuh, die gebrauchsgrafiker … und der Nutzen für seine Kunden!
– lösungsorientierte Analyse mit Kompetenz und Kreativität

  • Kundenerwartungen werden intensiv hinterfragt und herausgearbeitet
  • welche Lösungsansätze gibt es?
  • wie können diese optimal umgesetzt werden
    (Technik, Abwicklung, Budget)
  • welche Alternativen sind denkbar & machbar
    (Kreativität /neue Wege gehen)

– ergebnisoffene, zielorientierte und persönliche Beratung und Betreuung

  • was dem Kunden wichtig ist, hat Priorität
  • die tatsächlichen Kundenerwartungen definieren das Angebot und mögliche Lösungen
  • jede Anfrage und jedes Projekt wird – unabhängig von Art, Umfang, Budget,… – ernst genommen und in das „große Ganze” eingebettet.«

Thomas Wippich, one aero

Hervorragend positioniert

von Elke Fleing und Momo Evers
Zugegeben, es ist schon ein Weile her, daß ich dieses kompakte Taschenbuch mit Schwerpunkt Positionierung und Selbstmarketing gelesen habe, aber vielleicht ist es auch gar nicht so verkehrt seinen Eindruck über ein Buch etwas später zu vermitteln. Mal sehen, was hängen geblieben ist.
Das Buch richtet sich laut den Autorinnen Elke Fleing und Momo Evers an Existenzgründer, Selbständige und Kleinunternehmer. Und das trifft voll und ganz zu. Gerade für diese Zielgruppe zeigt es viele Möglichkeiten auf, die eigene Positionierung überhaupt erst zu definieren, aufzubauen oder zu verbessern. Bewußt stellt es moderne Marketing-Instrumente in den Vordergrund, die – ein Händchen sollte man allerdings dafür schon haben – deutlich wirkungsvoller und günstiger sein können, als unkontrollierte, weil kostenintensive Akquise. Und hier sage ich ganz bewußt: können.

Beispielhaft werden die nach Meinung der Autorinnen zwanzig besten Marketing-Instrumente angerissen ohne zu sehr in die Details zu gehen. Nur ganz vereinzelt liest man Kostendetails und verliert damit ein wenig die Linie. Das Buch verschafft aber im Großen und Ganzen einen hervorragenden Überblick der Chancen und Möglichkeiten des Selbstmarketings. Dabei ist es aber kein Do-it-yourself-Buch, sondern macht auch hier und da deutlich, wo dann doch professionelle Hilfe von außen hilfreich sein kann, wenn nicht sogar notwendig ist.

Mein Fazit: Am besten schon vor der Existenzgründung lesen und nicht zu weit weglegen!

Hervorragend Positioniert in

hervorragend positioniert | foto | oliver schuh

Das Titelmotiv erinnert mich übrigens – auch inhaltlich – an: Das Gelbe vom Ei

»Hervorragend positioniert«
Elke Fleing | Momo Elvers
REDLINE | WIRTSCHAFT
184 Seiten
€ 17,90
ISBN-13: 978-3-636-01415-3

erfolgreich vermarkten und verkaufen
»Experten-Rat und Best Practice – 39 Beiträge mit Beispielen und Checklisten«, heißt es auf dem Titel des eBooks, herausgegeben von Kerstin Hoffmann und Betreiberin des Weblogs PR Doktor. Das Kommunikationsblog. Und die gebrauchsgrafiker sind mit gleich zwei Beiträgen als Co-Autoren dabei. Die Leser unseres Blogs werden schon den Artikel von Frank Weissberg, den Mann für’s Marketing und Oliver Schuh, den Mann für die Creative Direction gelesen haben. Hier nun die Komplette Sammlung kompetenter Beiträge aus verschiedener Sicht zum freien Download:

Handbuch Kundennutzen-1-klein in

handbuch kundennutzen | herausgeberin | kerstin hoffmann

Wir freuen uns sehr, daß wir zu dieser Blogparade eingeladen wurden und unsere Beiträge Eingang in dieses interessante eBook gefunden haben.
Viel Spaß beim Lesen!

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