die gebrauchsgrafiker | der blog

»transparenz schafft akzeptanz«

Eine schöne Geste

oder: so funktioniert Social Media
Für mich zumindest. Kürzlich hatte ich via Twitter eine Empfehlung für den Verlag Hermann Schmidt Mainz, der dort als @VerlagHSchmidt lesenswerte Neuigkeiten aus dem Verlagswesen rund um Typografie und Design zum Besten gibt, ausgesprochen. Und ich tat es gern und aus voller Überzeugung. Wer mich kennt, wird wissen, daß ich mit Empfehlungen nicht inflationär um mich werfe. Vielleicht eine norddeutsche Haltung. Das Gute: die Empfohlenen dürfen sich etwas darauf einbilden. ;-)

Und dann das:

grusskarte | foto | oliver schuh

grusskarte | foto | oliver schuh

Eine echte Grußkarte mit einem handverfasstem Dankeschön auf der Rückseite vom Verlag Hermann Schmidt – per Post, mit Marke!
Und was für eine Marke? Eine Tagetes! Unsere Corporate Flower.

Wenn das kein Zufall ist? Oder?

Ich habe mich jedenfalls sehr über diese Geste gefreut.
Und eben genau diese Gesten machen für mich Social Media lebendig und wertvoll.
Ein Paradebeispiel für Kunden- oder Freundebindung ohne viel Tamtam. Allerbest.

Man liest sich. ;-)

P.S.: Nur, es muß ab jetzt Neue Straße 20 heißen. ;-)

goldwert 2

Kunden sehen »die gebrauchsgrafiker«

»Olli Schuh, die gebrauchsgrafiker … und der Nutzen für seine Kunden!
– lösungsorientierte Analyse mit Kompetenz und Kreativität

  • Kundenerwartungen werden intensiv hinterfragt und herausgearbeitet
  • welche Lösungsansätze gibt es?
  • wie können diese optimal umgesetzt werden
    (Technik, Abwicklung, Budget)
  • welche Alternativen sind denkbar & machbar
    (Kreativität /neue Wege gehen)

– ergebnisoffene, zielorientierte und persönliche Beratung und Betreuung

  • was dem Kunden wichtig ist, hat Priorität
  • die tatsächlichen Kundenerwartungen definieren das Angebot und mögliche Lösungen
  • jede Anfrage und jedes Projekt wird - unabhängig von Art, Umfang, Budget,… - ernst genommen und in das „große Ganze” eingebettet.«

Thomas Wippich, one aero

Hervorragend positioniert

von Elke Fleing und Momo Evers
Zugegeben, es ist schon ein Weile her, daß ich dieses kompakte Taschenbuch mit Schwerpunkt Positionierung und Selbstmarketing gelesen habe, aber vielleicht ist es auch gar nicht so verkehrt seinen Eindruck über ein Buch etwas später zu vermitteln. Mal sehen, was hängen geblieben ist.
Das Buch richtet sich laut den Autorinnen Elke Fleing und Momo Evers an Existenzgründer, Selbständige und Kleinunternehmer. Und das trifft voll und ganz zu. Gerade für diese Zielgruppe zeigt es viele Möglichkeiten auf, die eigene Positionierung überhaupt erst zu definieren, aufzubauen oder zu verbessern. Bewußt stellt es moderne Marketing-Instrumente in den Vordergrund, die – ein Händchen sollte man allerdings dafür schon haben – deutlich wirkungsvoller und günstiger sein können, als unkontrollierte, weil kostenintensive Akquise. Und hier sage ich ganz bewußt: können.

Beispielhaft werden die nach Meinung der Autorinnen zwanzig besten Marketing-Instrumente angerissen ohne zu sehr in die Details zu gehen. Nur ganz vereinzelt liest man Kostendetails und verliert damit ein wenig die Linie. Das Buch verschafft aber im Großen und Ganzen einen hervorragenden Überblick der Chancen und Möglichkeiten des Selbstmarketings. Dabei ist es aber kein Do-it-yourself-Buch, sondern macht auch hier und da deutlich, wo dann doch professionelle Hilfe von außen hilfreich sein kann, wenn nicht sogar notwendig ist.

Mein Fazit: Am besten schon vor der Existenzgründung lesen und nicht zu weit weglegen!

hervorragend positioniert | foto | oliver schuh

hervorragend positioniert | foto | oliver schuh

Das Titelmotiv erinnert mich übrigens – auch inhaltlich – an: Das Gelbe vom Ei

»Hervorragend positioniert«
Elke Fleing | Momo Elvers
REDLINE | WIRTSCHAFT
184 Seiten
€ 17,90
ISBN-13: 978-3-636-01415-3

goldwert 1

Kunden sehen »die gebrauchsgrafiker«

»Ich sehe Vorteile, Chancen und Gewinne in der Zusammenarbeit mit den Gebrauchsgrafikern:
Die Vorteile liegen in der ausgewogenen und kompletten Dienstleistung Design – Marketing – Programmierung/Handling.
Die Chancen ergeben sich aus der strategisch sehr guten Vernetzung, die auf inhaltlich anspruchsvollem Niveau geschieht und daher sehr effizient ist.
Die Gewinne stellen sich – eben durch diese Vernetzung – durch Rückläufe in Form von Kooperationen ein.«

Christian Burmeister, moveo ergo sum

goldwert

Empfehlungen sind einfach Gold wert
Wenn ich früher danach gefragt wurde, wie ich akquiriere, konnte ich immer sagen: »Eigentlich gar nicht. Das läuft alles über Mund-zu-Mundpropaganda.« Heute nennt man das vermutlich Empfehlungsmarketing. Mit dem Unterschied, daß der Begriff Empfehlungsmarketing impliziert, man könne Empfehlungen steuern. Das halte ich zumindest für fragwürdig und ist sicher auch eine individuelle Typfrage. Wie dem auch sei. Gute Empfehlungen sollte man hegen und pflegen und ihnen auch einen angemessenen Raum bieten.

Hier möchten wir in loser Folge Kundenstimmen, Kritiken oder auch Kollegenempfehlungen veröffentlichen an denen wir wachsen und die uns zu dem machen, was wir sind: die gebrauchsgrafiker.

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die Treue unserer Kunden!

Besonderen Gruß vom Elbstrand
Oliver Schuh | agd | die gebrauchsgrafiker

Die Referenz …

… das Schreckgespenst

die referenz | grafik | oliver schuh

die referenz | grafik | oliver schuh

Mit den Referenzen ist das ja immer so eine Sache. Gut, wer (noch) keine hat, braucht sich darüber keinen Kopf zu machen. Aber kürzlich ist es mir wieder wie Schuppen von den Augen gefallen. Was war passiert?

Vor einigen Tagen rief ein Kunde bei mir an. Wir sind, wie man so sagt, sehr dicke miteinander und duzen uns. Ein Teil des Telefonats verlief ungefähr so:

Kunde: »Du sag’ mal Olli. Firma Soundso hat ein neues Firmenlogo.«

Ich: »Jo.«

Kunde: »Hm, ja, ähem, war das nicht Dein Kunde?«

Ich: »Ja, stimmt. Ich habe für Soundso eigentlich alles gemacht. Klasse Anzeigenserie. Hat denen in der Sauren-Gurken-Zeit erstmalig Gewinne eingefahren. Aber wie das so oft ist. Erst macht man die Kunden bekannt, dann werden sie von Agenturen wahrgenommen und umgarnt und dann sind sie weg. Schade, aber so ist das manchmal.«

Kunde: »Na, da bin ich aber beruhigt.«

Ich: »Beruhigt? Wieso das denn?«

Kunde: »Na, ich wollte einfach nicht glauben, daß dieses schreckliche Logo von Dir sein soll!«

Ich: »Um Gottes Willen, nein! – Das alte Logo war schon gruselig, hatte aber wenigstens Wiedererkennungswert. Das Neue? Naja. Damit haben sie sich leider keinen Gefallen getan. Aber vielen Dank, daß Du mir das NICHT zugetraut hast!«

Dieses Gespräch wird wohl eher selten vorkommen. Will sagen, in den wenigsten Fällen wird man wohl zu hören bekommen, was andere von einem denken, welche Arbeiten oder Kunden sie mit einem verbinden, bzw. ob sie überhaupt richtig zuordnen. Insofern wirft das bei mir die immerwährende Frage auf:

Referenzen angeben, Arbeitsproben zeigen? – Ja oder Nein?

Vieles spricht dafür, mindestens einiges dagegen. Ich behaupte sogar, für jedes Pro gibt es auch ein Kontra. Vielleicht liest ja die Eine oder der Andere mit? Dann würde ich mich über Argumente freuen.

Eines zeigt übrigens diese kleine Begebenheit. Wichtig war nicht die Referenz des alten Kunden, sondern die Offenheit dieses Anrufers und sein Vertrauen und Wissen um unsere gute Arbeit ist Gold wert. Eine bessere Empfehlung kann es gar nicht geben.

Weitere Empfehlungen von Kunden sind übrigens hier versteckt: stärken verbündeln

Sonnigen Gruß vom verschollenen Elbstrand
Oliver Schuh | agd | die gebrauchsgrafiker

Ein Blindband für gute Ideen!

Oder für eine gute Idee einen Blindband
Wie man es auch dreht und wendet, herausgekommen ist eine schöne Aktion.
Kürzlich berichtete, der in Designer- und Typografenkreisen allseits bekannte Verlag Herman Schmidt Mainz, voller Stolz von der Fertigstellung seines Blindbandes (ein unbedrucktes, fertig gebundenes Handmuster) für das neue Werk »Retrofonts« in Twitter:

»Als wir das Blindmuster des „knuffigen” Buchs in der Hand hielten, waren wir so begeistert, dass wir unsere Freude an dem Band mit unseren Followern auf twitter teilten. gebrauchsgrafik zwitscherte sofort zurück „hätt ich auch gern”. Wir nehmen Ihre Wünsche ernst. Und unser Buchbinder nimmt nach Retrofonts eine kleine Palette 90-Gramm-Naturpapier von Lessebo Design auf die Straße, PEFC zertifiziert, und bindet zum Abschluss eine limitierte Kleinauflage neutraler Halbleinenbände in Format und Ausstattung von Retrofonts.

Eins für Oliver Schuh aus Hamburg, der uns auf die Idee brachte, eins für Sie - solange der Vorrat reicht. Für eigene Schriftentwürfe, Skizzen, Erinnerungen - und gute Ideen!«

Ich erlaube mir hier aus dem Newsletter vom Verlag zu zitieren, weil ich es zum einen für eine schöne Geste halte und zum anderen ein sehr schönes Beispiel für richtig verstandenes Social Media Marketing ist. Erstklassig!

Erstklassig aber natürlich auch der Blindband. Ein wirklich hervorragend verarbeitetes Buch mit wundervollem Papier. Fast zu schade zum skizzieren. Und darum ist es noch jungfräulich unbekritzelt. Ja, ich bin so einer, der sich sogar an einem Papierstapel erfreuen kann. ;-) Und erstklassig ist damit natürlich auch die Verkaufsförderung des Verlages, denn meine Kinder – klar, beide Zeichentalente – fordern ihr eigenes Skizzenbuch. Da kann ich schwerlich nein sagen.

Wer es denn schafft, diesen Wälzer zu füllen, der kann mit Recht behaupten sein eigenes Werk geschaffen zu haben. Fangen wir an. ;-)

blindband | foto | oliver schuh

blindband | foto | oliver schuh

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