die gebrauchsgrafiker | der blog

»transparenz schafft akzeptanz«

Kreative fordern Designkammer

Designer fühlen sich nicht ernst genommen und sagen jetzt: Schluß mit lustig.

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kreative fordern designkammer | grafik | oliver schuh

Während es immer mal wieder vereinzelt Klagen von Mitgliedern anderer Berufsgruppen gegen die Zwangsmitgliedschaft in einer Kammer gibt, denken Kommunikationsdesigner und Gebrauchsgrafiker laut über die Bildung einer Designkammer nach. So auch am virtuellen »Lagerfeuer« in der XING Gruppe »die gebrauchsgrafiker«. Dort zermartern sich neben klugen Denkern der Designszene, der BDG Präsident Christian Büning und das ehemalige AGD Vorstandsmitglied Oliver Schuh, die Köpfe zum Ah und Weh der kreativen Zünfte. Dabei steht der Organisationsgrad der Gestalter auf dem Prüfstand. Die Größenordnungen der etablierten Berufsverbände erreicht da höchstens Taubenzüchterverbandsdimensionen und bildet damit nicht im entferntesten alle am Markt vegetierenden Designer ab. Christian Büning wirbt dabei unablässig für die Mitgliedschaft im Berufsverband, während Oliver Schuh seine Erfahrungen als Verbands- und Vorstandsmitglied bereits gemacht hat und zu dem Schluß kommt: man muß das wieselflinke Designerlein zu seinem Glück zwingen.

Für sich, für die Gesellschaft und für die Umwelt.

 

 

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4. Lagerfeuer 2013

Brust oder Keule?

Die Frage stellte sich gar nicht. Wie angekündigt hatte ich zum diesjährigen Lagerfeuer reichlich butterzartes Reh von der Keule. Filetiert und eingelegt vom Jäger und Schlachter daselbst. Selbst die Putenfraktion hat die in Buttermilch/Olivenöl/Kräuter eingelegte Brust zur zweiten Wahl gemacht. Fazit: mein erstes auf Holzkohle gegrilltes Reh war ein voller Erfolg und wird mit Sicherheit wiederholt. Ich habe mich sehr darüber gefreut, daß nach zahlreichen kurzfristigen Absagen, die Harten es doch in Ollis Garten geschafft haben. Und dabei hatten wir sogar ausgesprochenes Glück mit dem Wetter. Ein spätsommerlicher Abend mit sternenklarem Himmel. Dazu eine feine Runde mit sehr persönlichen und intensiven Gesprächen. Die Lagerfeuergäste sind genau so, wie ich sie auch im Netz kennengelernt habe. Unverstellt. Geradeaus, offen und ehrlich erfrischend. Super!

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brust oder keule? | foto | oliver schuh

Im Bild eine der Keulen, auf die bereits unser Hund wartet. Ansonsten gibt es keine Beweisfotos, was sicher nicht zuletzt daran liegt, daß es rein gar keine Handymania gab. Ich werte das als ein Zeichen für angeregte und gute Unterhaltung.

Ich bedanke mich für das Dreigestirn von Ratsherrn mit Bierfibel vom Präsentationsoptimierer »Pezl« (PCL), Peter Claus Lamprecht – ich werde es ganz bewußt und gepflegt genießen, dem herrlich passenden ARTERO Tempranillo vom fischgrätdesignendem Dirk Rehder, dem oberleckerem Kartoffelsalat – genauso schmierig, wie ich ihn mag – von Fotografin und Autorin Sigrun Misselhorn und der tatkräftigen Küchenhilfe mit Visionen Heike John aus Stuttgart, die den diesjährigen Fernfahrergedächtnisorden am virtuellen Bande erhält!

Was denen entgangen ist, die nicht dabei sein konnten, freute Familie und Freunde. Denn beim After-Lagerfeuer-Restegrillen wurde noch mal kräftig aufgefahren. Und in diesem Moment köcheln ganz fein die allerletzten Rehfilets, Putenstreifen und Schweinefiletgeschnetzeltes in einer leckeren Weissweinsoße vor sich hin. Da kann man schon mal Mittagspause machen. ;-)

UND: gleich ist keine Pute mehr da! ;-)

Das Lagerfeuer light …

… auf Grünkohltour in München

Es soll ja Leute geben, die tragen Eulen nach Athen oder fliegen zum Shoppen nach NY. Ich dagegen fuhr zum Grünkohlessen nach München, genauer Gauting. Und das, wo ich doch den besten Grünkohl vor der Tür habe und selbst begeisterter Grünkohlkoch bin! Aber, es ging natürlich um das längst überfällige Treffen, Sehen, Reden und richtig Kennenlernen einiger sehr guter Kontakte aus so Communities wie XING, FACEBOOK, TWITTER und Co.. Und zwar in echt und bunt. Wenn Sie es nicht schaffen zum Lagerfeuer in den Norden zu kommen, dann bringe ich halt das Lagerfeuer light in den Süden. Da kenn‘ ich nix. Social Media Abstinenzler werden es vermutlich nie begreifen, wenn sie es nicht selbst einmal erlebt haben – mein Fazit ist wieder: Diese Menschen sind auch im wahren Leben genau so, wie ich sie im Web wahrnehme und schätze. Und allein für diese Erkenntnis lohnt die Reise über den Grünkohläquator!

Paul Schmidt, der den Grünkohl ein, zweimal vorgekocht und im Topf und Tasche in der S-Bahn nach Gauting verholt hat – was muss das für eine leckere Duftwolke in der Bahn gewesen sein – annektierte dann die Küche von Gastgeberin Bettina Stackelberg und gab dem Kohl den Rest.

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grünkohl á la paul | foto | ragnar heil

Na? Schon Kohldampf? Ich hatte ihn, und bei diesem Anblick läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen, und wir wurden nicht enttäuscht. Oberlecker, mein lieber Paul! Und oberlecker auch das Dessert von Bettina, mit ordentlich Schoki! Schon am Abend wußte ich, ich gebe 12 Points – noch bevor ich wußte, wie das Frühstück ausfallen würde, denn ich war ja schon für die Zahnbürste gesetzt. Und es fiel genau nach meinem Geschmack aus: dampfender Kaffee und kernige Brötchen mit herzhaftem Wurstaufschnitt. Allerbest!

Besonders gefreut habe ich mich auch darüber, daß es Maren Martschenko noch möglich gemacht hat, dazuzustossen. Sie brachte mir auch dieses liebe Präsent mit:

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münchen mag dich | foto | olli schuh

Ich nehme Euch beim Wort und sage: dito! Last but not least, gab es für mich auch noch den Überraschungsgast Ragnar Heil, den ich bis dato – auch aus dem Web – noch nicht kannte, aber sehr gern kennengelernt habe!
Wirklich eine sehr runde Sache!

Man kann jedem einfach nur empfehlen von Zeit zu Zeit seine Social Media Kontakte mit echtem Leben zu füllen!
So macht es wirklich Spaß.

Wir sehen uns!
Spätestens beim nächsten Lagerfeuer. ;-)
Tschüssing
Olli

Das Lagerfeuer 3

es ist noch Pute da …

… dürfte das geflügelte Wort nach dem nun dritten Lagerfeuer werden. War ich doch bisher der Meinung, Frauen – wenn sie denn überhaupt Fleisch essen – wählen lieber das zarte und vor allem fettfreie Brustfleisch des gemeinen Federviehs, wurde ich zu diesem Grillgelage eines Besseren belehrt. Obwohl, in Wahrheit lag es an der Reihenfolge. So kam es, daß nach deutschem Bio Angus und dem Sauenfilet, die Pute übrig blieb. Ein paar Scampis gehen immer, auch zum Schluß. Beim Panacotta war dann Stillstand. Auch für mich. So hatte ich dann auch völlig die zu grillenden Bananen und das Knabberzeug vergessen. Grillasche auf mein Haupt.

Ich bin wieder schwer begeistert, welche Kosten, Mühen und Reisestrapazen die diesjährigen Teilnehmer auf sich genommen haben. Immer wieder klasse! Heike Baumgärtner, Büro Hochweiss aus Nürnberg, Daniela Harder, brandharder aus Mainz und Sven Maschmann, logoinform aus Aachen waren die Kilometerfresser unter den Gästen, die ansonsten aus Hamburg und Umgebung kamen. Sigrun Misselhörn und Dirk Rehder von Fischgrätdesign, Annika Röber Designerin AGD, PC Lamprecht, der Präsentationsoptimierer, Alexandra Dirks und Jan Kotrade, »die gebrauchsgrafiker«. Eine bunte Mischung Kommunikatoren (im wahrsten Sinne des Wortes), von denen ich Daniela Harder, Sven Maschmann und PC Lamprecht »nur« aus der Twitter- und XING Welt kannte. »Hello World!« kann ich da nur sagen.

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lagerfeuer gaben | foto | ollischuh

Ungewöhnlicherweise wurden gar keine Fotos von der satten, zufriedenen und gemütlichen Lagerfeuerrunde gemacht. Ich denke, ein schönes Zeichen, daß die iPhone-Mania ausgeblieben ist. Spricht doch für uns, oder? Tags drauf habe ich dann aber noch mal die Kamera gezückt und die tollen Lagerfeuer Gaben meiner Gäste abgelichtet, um mich auf diese Weise noch mal ganz herzlich dafür zu bedanken. (Ja, Hamburger sind da etwas schüchtern.) Da ist für alle Lebenslagen etwas dabei. REWORK und elbstrand Schokolade für’s Hirn, Fired – das Grillbuch für Männer – für den Magen, edle Weine für Dolce Vita und nicht zu vergessen der Schuhkarton JEVER, als Lebenselixier. Nicht abgebildet, die zahlreichen weiteren Getränkebeigaben und der feurigleckere Nudelsalat!

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grillmaster | foto | quinn schuh

Übrigens, das Titelbild von »Fired« passt wie die Faust auf’s Auge. Der Grill ist vielleicht etwas klein, aber die Haltung stimmt. Wie Sohnemann am nächsten Tag beim »Restegrillen« festgehalten hat. Ich hoffe, ich bleibe Euch damit ein wenig in Erinnerung.

Und, ach ja, es ist noch Pute da …

Das Lagerfeuer 2 …

… im Zeichen von Schinken
Nein, nein, kein Preisskat. Mit Schinken ist zum einen leckerer Serrano gemeint, den es neben der einen oder anderen Leckerei zu geniessen galt, aber es konnten eben auch einige Typografie-Schinken begutachtet und erschnüffelt werden. Das druckfrische »Retrofonts« von Verlag Hermann Schmidt roch einfach lecker. Was bestimmt auch an dem Chamonix Fond Druck lag. Das Lessebo Design Paper war den Machern zu weiß, die Haptik sollte es aber sein. Wahre Buchkunst eben. ;-)

Lagerfeuer 2 in

typografie schinken | foto | oliver schuh

Ich habe mich wieder sehr über tolle Gäste, allesamt Kreative aus verschiedenen Gewerken, freuen können, die keine Wege und Mühen gescheut haben an diesem kurzweiligen Abend teilzunehmen. Und was eigentlich mit dem Lagerfeuer war? Bekanntermaßen, haben wir ja schon beim ersten Lagerfeuer entschieden lieber vorm Kaminofen zu sitzen. Diesmal war aber auch das gar nicht notwendig. Denn es waren noch am Tage frühlingshafte 17°C. Und das Ende November.

Fazit war deshalb auch: Es muß ein echtes Lagerfeuer her. Und so werde ich in mich gehen und es halbjährlich stattfinden lassen. Im Mai/Juni wäre auch ein schönes Lagerfeuer im Garten angebracht. Wir werden sehen.

Spätestens bis dahin!

Echtes Männerspielzeug…

…der Heimann-Spalter.
Anläßlich des kürzlich zelebrierten „Lagerfeuers“, bekam ich unter anderem dieses gewichtige und sehr nützliche Werkzeug als Gastgeschenk. Mit scharfer Klinge und in sich gedrehtem Schaft spaltet dieses Tool auch die hartnäckigsten Baumscheiben der kürzlich erstandenen Rotbuche.

Nein, nein, so ganz von selbst geht es nun auch wieder nicht. Mit der Schlagseite des 3 kg Leborgne Spalthammers muß man natürlich schon ein wenig nachhelfen.

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Was hier wie ein heimeliges Krippenspiel anmutet, ist in Wahrheit das Outdoor Spielzimmer großer Jungs. Hier hat man alles, was man für die Fitness braucht: Frische Luft, reichlich Bewegung, Erfolgserlebnisse, Ambiente, eine Spur Abenteuer und friesisch herbe Kalterfrischungen.

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Nicht umsonst nennt man uns die gebrauchsgrafiker. ;-)

netzwerken geht durch den magen…

…mit Muttis Antipasti kein Problem.

Anläßlich des „Lagerfeuers“, mittlerweile ein geflügeltes Wort, entstanden in der Agentur-Marketing Gruppe in XING, durfte ich ein paar illustre und streitbare Geister aus diesem Forum zu einem gemütlichen und zwanglosen Treffen in unserem Hause begrüßen und bewirten.

Gewissermaßen „Das fast perfekte XING-Promi-Dinner“ mit Blinddate-Charakter.
Denn tatsächlich war es die erste reale Begegnung mit diesen Kollegen, die allesamt im Bereich Werbung und Kreation tätig sind. Und das einem Nordlicht.

Warum „fast perfekt“?
Naja, wie immer habe ich die Servietten vergessen, die Spaghetti waren den Gästen zu lang – in meiner Familie ein Muss – und sie haben geschwächelt: Die Käseplatte mit dem Serranoschinken haben sie nicht mehr geschafft. ;-)

Was es gab?
Lecker Brot mit Aioli, Paté de Marisco, Olivenpaste,  Oliven vom Spanier.
Dazu dann Muttis Antipasti – die weltbesten, versteht sich.
Auberginen, Paprika, Zucchini, gefüllte Champignons, Zwiebeln, Insalata Funghi.
Gefolgt vom Spaghetti-Tomatenhuhn, einem Familienrezept von mir verfeinert.
Abschließend Kaffee zur Panacotta mit Mangocreme.
Passend dann noch der 103er Etiquetta Negra.

Das gemütliche Gespräch am Kaminofen – statt, wie ursächlich geplant am Lagerfeuer im Garten – hat den Abend abgerundet.

Am nächsten Morgen dann das Abschiedsfrühstück gemeinsam im Hotel, nachdem einige noch im Morgennebel den Elbstrand erkundet haben. So laß ich mir das Netzwerken gefallen.
Faszinierend: Diese Kollegen sind genauso, wie ich sie schon im Netz kennenlernen durfte!

Ach, wie immer, bei Bewirtung in unserem Hause, gab es viel zu viel. Daher konnten wir noch in gemütlicher Zweisamkeit am nächsten Abend Muttis Antipasti genießen.
Vielleicht sollten wir die als Service anbieten?

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foto | oliver schuh

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