die gebrauchsgrafiker | der blog

»transparenz schafft akzeptanz«

AGD Forumsmoderation

Für die gute Sache

agd website

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Natürlich weiß ich von meiner »Berufung« zum AGD Forumsmoderator. Aber ich habe da doch nicht schlecht über diesen Aufmacher und die Erklärung des Vorstandes der AGD Allianz deutscher Designer gestaunt. Dieses Vertrauen ehrt mich sehr und ich werde mit dem gleichen Engagement an diese Aufgabe gehen, mit dem ich schon die jetzt zweijährige AGD Gruppe auf XING, mit Hilfe der dortigen Moderatoren-Kollegen, betreut habe. In den Vorgesprächen war für mich klar, es muß eine Schnittstelle zwischen dem öffentlichen AGD XING Forum und dem geschlossenen Internem AGD Forum geben.

Das Forum auf XING ist für alle Interessierten, also auch Nichtmitglieder, potenzielle Auftraggeber, Lieferanten oder Kooperationspartner lesbar und bietet somit eine Plattform seine Kompetenzen zu zeigen. Während der geschlossene Forumsbereich auf der AGD Website den Mitgliedern zum Austausch dient. Da steckt viel Potenzial drin.

Ich bin gespannt, was hier bewegt werden kann.

Gruß vom Elbstrand

Oliver Schuh | agd | die gebrauchsgrafiker

goldwert 2

Kunden sehen »die gebrauchsgrafiker«

»Olli Schuh, die gebrauchsgrafiker … und der Nutzen für seine Kunden!
– lösungsorientierte Analyse mit Kompetenz und Kreativität

  • Kundenerwartungen werden intensiv hinterfragt und herausgearbeitet
  • welche Lösungsansätze gibt es?
  • wie können diese optimal umgesetzt werden
    (Technik, Abwicklung, Budget)
  • welche Alternativen sind denkbar & machbar
    (Kreativität /neue Wege gehen)

– ergebnisoffene, zielorientierte und persönliche Beratung und Betreuung

  • was dem Kunden wichtig ist, hat Priorität
  • die tatsächlichen Kundenerwartungen definieren das Angebot und mögliche Lösungen
  • jede Anfrage und jedes Projekt wird - unabhängig von Art, Umfang, Budget,… - ernst genommen und in das „große Ganze” eingebettet.«

Thomas Wippich, one aero

Hervorragend positioniert

von Elke Fleing und Momo Evers
Zugegeben, es ist schon ein Weile her, daß ich dieses kompakte Taschenbuch mit Schwerpunkt Positionierung und Selbstmarketing gelesen habe, aber vielleicht ist es auch gar nicht so verkehrt seinen Eindruck über ein Buch etwas später zu vermitteln. Mal sehen, was hängen geblieben ist.
Das Buch richtet sich laut den Autorinnen Elke Fleing und Momo Evers an Existenzgründer, Selbständige und Kleinunternehmer. Und das trifft voll und ganz zu. Gerade für diese Zielgruppe zeigt es viele Möglichkeiten auf, die eigene Positionierung überhaupt erst zu definieren, aufzubauen oder zu verbessern. Bewußt stellt es moderne Marketing-Instrumente in den Vordergrund, die – ein Händchen sollte man allerdings dafür schon haben – deutlich wirkungsvoller und günstiger sein können, als unkontrollierte, weil kostenintensive Akquise. Und hier sage ich ganz bewußt: können.

Beispielhaft werden die nach Meinung der Autorinnen zwanzig besten Marketing-Instrumente angerissen ohne zu sehr in die Details zu gehen. Nur ganz vereinzelt liest man Kostendetails und verliert damit ein wenig die Linie. Das Buch verschafft aber im Großen und Ganzen einen hervorragenden Überblick der Chancen und Möglichkeiten des Selbstmarketings. Dabei ist es aber kein Do-it-yourself-Buch, sondern macht auch hier und da deutlich, wo dann doch professionelle Hilfe von außen hilfreich sein kann, wenn nicht sogar notwendig ist.

Mein Fazit: Am besten schon vor der Existenzgründung lesen und nicht zu weit weglegen!

hervorragend positioniert | foto | oliver schuh

hervorragend positioniert | foto | oliver schuh

Das Titelmotiv erinnert mich übrigens – auch inhaltlich – an: Das Gelbe vom Ei

»Hervorragend positioniert«
Elke Fleing | Momo Elvers
REDLINE | WIRTSCHAFT
184 Seiten
€ 17,90
ISBN-13: 978-3-636-01415-3

goldwert

Empfehlungen sind einfach Gold wert
Wenn ich früher danach gefragt wurde, wie ich akquiriere, konnte ich immer sagen: »Eigentlich gar nicht. Das läuft alles über Mund-zu-Mundpropaganda.« Heute nennt man das vermutlich Empfehlungsmarketing. Mit dem Unterschied, daß der Begriff Empfehlungsmarketing impliziert, man könne Empfehlungen steuern. Das halte ich zumindest für fragwürdig und ist sicher auch eine individuelle Typfrage. Wie dem auch sei. Gute Empfehlungen sollte man hegen und pflegen und ihnen auch einen angemessenen Raum bieten.

Hier möchten wir in loser Folge Kundenstimmen, Kritiken oder auch Kollegenempfehlungen veröffentlichen an denen wir wachsen und die uns zu dem machen, was wir sind: die gebrauchsgrafiker.

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die Treue unserer Kunden!

Besonderen Gruß vom Elbstrand
Oliver Schuh | agd | die gebrauchsgrafiker

Die Referenz …

… das Schreckgespenst

die referenz | grafik | oliver schuh

die referenz | grafik | oliver schuh

Mit den Referenzen ist das ja immer so eine Sache. Gut, wer (noch) keine hat, braucht sich darüber keinen Kopf zu machen. Aber kürzlich ist es mir wieder wie Schuppen von den Augen gefallen. Was war passiert?

Vor einigen Tagen rief ein Kunde bei mir an. Wir sind, wie man so sagt, sehr dicke miteinander und duzen uns. Ein Teil des Telefonats verlief ungefähr so:

Kunde: »Du sag’ mal Olli. Firma Soundso hat ein neues Firmenlogo.«

Ich: »Jo.«

Kunde: »Hm, ja, ähem, war das nicht Dein Kunde?«

Ich: »Ja, stimmt. Ich habe für Soundso eigentlich alles gemacht. Klasse Anzeigenserie. Hat denen in der Sauren-Gurken-Zeit erstmalig Gewinne eingefahren. Aber wie das so oft ist. Erst macht man die Kunden bekannt, dann werden sie von Agenturen wahrgenommen und umgarnt und dann sind sie weg. Schade, aber so ist das manchmal.«

Kunde: »Na, da bin ich aber beruhigt.«

Ich: »Beruhigt? Wieso das denn?«

Kunde: »Na, ich wollte einfach nicht glauben, daß dieses schreckliche Logo von Dir sein soll!«

Ich: »Um Gottes Willen, nein! – Das alte Logo war schon gruselig, hatte aber wenigstens Wiedererkennungswert. Das Neue? Naja. Damit haben sie sich leider keinen Gefallen getan. Aber vielen Dank, daß Du mir das NICHT zugetraut hast!«

Dieses Gespräch wird wohl eher selten vorkommen. Will sagen, in den wenigsten Fällen wird man wohl zu hören bekommen, was andere von einem denken, welche Arbeiten oder Kunden sie mit einem verbinden, bzw. ob sie überhaupt richtig zuordnen. Insofern wirft das bei mir die immerwährende Frage auf:

Referenzen angeben, Arbeitsproben zeigen? – Ja oder Nein?

Vieles spricht dafür, mindestens einiges dagegen. Ich behaupte sogar, für jedes Pro gibt es auch ein Kontra. Vielleicht liest ja die Eine oder der Andere mit? Dann würde ich mich über Argumente freuen.

Eines zeigt übrigens diese kleine Begebenheit. Wichtig war nicht die Referenz des alten Kunden, sondern die Offenheit dieses Anrufers und sein Vertrauen und Wissen um unsere gute Arbeit ist Gold wert. Eine bessere Empfehlung kann es gar nicht geben.

Weitere Empfehlungen von Kunden sind übrigens hier versteckt: stärken verbündeln

Sonnigen Gruß vom verschollenen Elbstrand
Oliver Schuh | agd | die gebrauchsgrafiker

Der Elbstrand ist …

… verschollen
Sozusagen. Natürlich ist er noch da, aber dank lang anhaltender Frostperiode befindet er sich irgendwo unter diesen Eisschollen.
Was das mit Grafik, Marketing oder Werbung zu tun hat? Eigentlich gar nichts. Ich wollte es nur mal für die Nachwelt festhalten. ;-)

eisschollen am elbstrand | foto | oliver schuh

eisschollen am elbstrand | foto | oliver schuh

Die Zwerge auf diesem Handy-Foto sind zukünftige Gebrauchsgrafiker. ;-)

Handbuch Kundennutzen

erfolgreich vermarkten und verkaufen
»Experten-Rat und Best Practice – 39 Beiträge mit Beispielen und Checklisten«, heißt es auf dem Titel des eBooks, herausgegeben von Kerstin Hoffmann und Betreiberin des Weblogs PR Doktor. Das Kommunikationsblog. Und die gebrauchsgrafiker sind mit gleich zwei Beiträgen als Co-Autoren dabei. Die Leser unseres Blogs werden schon den Artikel von Frank Weissberg, den Mann für’s Marketing und Oliver Schuh, den Mann für die Creative Direction gelesen haben. Hier nun die Komplette Sammlung kompetenter Beiträge aus verschiedener Sicht zum freien Download:

handbuch kundennutzen | herausgeberin | kerstin hoffmann

handbuch kundennutzen | herausgeberin | kerstin hoffmann

Wir freuen uns sehr, daß wir zu dieser Blogparade eingeladen wurden und unsere Beiträge Eingang in dieses interessante eBook gefunden haben.
Viel Spaß beim Lesen!

Retrofonts

oder zurück in die Zukunft
Dieses Typografie Werk hat mich sozusagen von Anfang an interessiert, habe ich doch sogar schon den unbedruckten Blindband vorab in Händen halten dürfen. Selbstredend gefällt mir das gedruckte Werk noch um einiges besser. Und da schnalzt der Buchfreund und Typografie-Junkie vor Freude. Inhaltlich, wie auch äusserlich.

Gregor Stawinski, der Konzept, Text und Gestaltung in Personalunion abliefert nimmt uns mit auf eine »typografische Zeitreise« und stellt dabei »über 400 der beliebtesten Retrofonts aus zwei Jahrhunderten Typedesign« vor. Dabei hält er sich in seiner Kategorisierung nicht unbedingt an die Erscheinungsjahre der Schriftschnitte, sondern eher an den Zeitpunkt der größten Popularität der Fonts und stellt sie entsprechend auch in zeitgemäßen Illustrationen oder Anwendungen dar. Genau das erinnert mich auch wieder an »FRESH FONTS« von Joep Pohlen und dessen Buchkonzept über moderne Schriften, vielleicht die Inspiration für »Retrofonts«.

Bei der Gestaltung und Umsetzung wurde nichts dem Zufall überlassen. Wundert man sich z.B. über das angenehm warme Seitenweiss, welches man so vom Lessebo Design Papier eigentlich nicht kennt, bekommt man auf Nachfrage beim Verlag den Hinweis, daß das Papier noch im Chamonix Fond Druck verfeinert wurde. Auch wurde für den Druck hochpigmentierte Anivafarben von Epple verwendet. Vielleicht ja eine Anlehnung oder Hommage an die Druckkunst und Lithografien alter Tage. Sehr gelungen.

Erstklassig übrigens auch, wenn die Fonts negativ dargestellt werden.

Und als wenn über 400 Retrofonts auf über 600 Seiten nicht genug wären, legt der Autor auch noch eine CD ROM mit 222 Retro-Free-Fonts aus dem Buch bei.
Wenn das nicht ein rundum schlüssiges Paket ist, daß zum Experimentieren anregt?

retrofonts titel | foto | oliver schuh

retrofonts titel | foto | oliver schuh

retrofonts innenteil | foto | oliver schuh

retrofonts innenteil | foto | oliver schuh

Retrofonts
von Gregor Stawinski
erschienen im
Verlag Hermann Schmidt Mainz, 2009

624 Seiten, Hardcover + CD ROM
49,80 EUR

Übrigens: Nachhaltig produziert!

Fresh Fonts

fonts with a twist
Gestern erhielt ich eine schöne Nachricht von Joep Pohlen, einem der beiden Autoren von Letterfontäne, dessen einmaliges Typografie-Buch ich bereits schon vor einiger Zeit hier besprochen habe. Eine Neuauflage wird herausgegeben! Leider bisher nur auf niederländisch, aber wenn ein deutscher Verleger gefunden ist, dann auch auf deutsch. Ich bin gespannt.

Tatsächlich hat mich aber diese Nachricht auch daran erinnert, daß ich noch eine Buchbesprechung aus dem Hause Fontana vorenthalten habe: FRESH FONTS  – fonts with a twist.
Wenn es auch völlig anders ist, ist es doch wieder genial. Wie der Titel schon sagt, handelt es sich um ein Buch frischer, neuer, moderner, modifizierter Schriften, die sich nicht von althergebrachten Einschränkungen wie dem Killerargument Lesbarkeit verleiten ließen. So eignen sich die meisten Fonts sicher nicht für Mengetexte, sondern sind überwiegend für den Einsatz in Headlines konzipiert.

fresh fonts titel | foto | oliver schuh

fresh fonts titel | foto | oliver schuh

Eingeschlagen in einen ungewöhnlichen Schutzumschlag aus Papier, neongelb/schwarz bedruckt, hat mich wohl schon die Grafik auf dem Titel angesprochen. ;-) Nach einer Einleitung von Joep Pohlen geht der Autor auf Font Foundries ein, die einen großen Anteil an der modernen Schriftentwicklung haben. Die Schriften selbst sind in Gruppierungen eingeteilt und teils durch exzellente Illustrationen von Puk (Patrick de Hondt) in Szene gesetzt. Ohnehin ist Puk für das gesamte Layout und die grafische Gestaltung von FRESH FONTS verantwortlich.

fresh fonts schriftmuster | foto | oliver schuh

fresh fonts schriftmuster | foto | oliver schuh

fresh fonts illustrationen | foto | oliver schuh

fresh fonts illustrationen | foto | oliver schuh

Sicher kann ich da nur für mich sprechen, aber ich halte selbstverständlich nicht alle gezeigten Fonts für gelungen. Wohl kaum jemand würde alle Schriften einer Fontsammlung verwenden. Aber hier ist eine ansehnliche Auswahl einiger Fonts versammelt, die ich mir auch in eigenen Arbeiten hier und da vorstellen kann und, vielleicht sogar das Wichtigste, die anregen anders mit Typografie umzugehen oder gar neu zu entwickeln.

Prädikat: wertvoll!

Wie schon bei Letterfontäne ist der Preis wahrlich »democratisch«

€ 17,90

FRESH FONTS – fonts with a twist
Autor: Joep Pohlen
Zusammenstellung und Grafik-Design: Puk (Patrick de Hondt)
Erschienen: 2002 im Verlag Fontana, Roermond, Niederlande
240 Seiten

Jetzt geht’s los, …

… jetzt geht’s los
Die Kinderaugen und die Vorfreude auf Weihnachten werden größer.

adventskalender | foto | oliver schuh

adventskalender | foto | oliver schuh

Damit Hamburger Kinder auch große Augen bekommen, hat sich die Konfettigruppe auf XING mit Ihrer Adventsmenschen Aktion, die Ihre Wurzeln 2008 in München hatte, in diesem Jahr auf Hamburg verlegt. Nach meiner Erinnerung sind im letzten Jahr weit über 20.000 Euro erreicht worden. Das soll in Hamburg getoppt werden. Aber auch wenn es nicht reicht, die Aktion ist einfach klasse. UND, sie startet heute!

Was passiert dort? An jedem der 24 Adventskalendertage bietet sich ein Adventsmensch mit einer Aktion zur Versteigerung an.
Aber was schreibe ich hier? Seht selbst: Konfettifabrik auf XING – Adventsmenschen 2009

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