die gebrauchsgrafiker | der blog

»transparenz schafft akzeptanz«

Blog-Stöckchen: Was bringen Marketing-Blogs?

Nun hat es vor kurzem auch uns erwischt, ein Blog-Stöckchen.

Geschleudert von Karin Janner, hat es uns getroffen. Und das, obwohl wir rein thematisch, es geht um Marketingblogs, eigentlich nicht lupenrein passen. Da wir aber auch Marketingthemen aufgreifen, selbst Marketing bieten, aber auch diese Möglichkeit zum Selfmarketing nutzen wollen, passt es dann wieder doch.
Eine Exkursion über neue Begrifflichkeiten wie Corporate Blog, Business Blog oder Marketing Blog mag ich nun aber nicht anstreben.

Worum geht es eigentlich?

Der Initiator Michael van Laar hat sich 4 Fragen zum Thema gestellt:
Was bringen Marketing-Blogs?
Selbst beantwortet und damit einen Stöckchenwurf ausgelöst.

“In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest ist dies mein Eindruck. Interessant einmal nachzufragen, warum sie gestartet wurden und was sie bringen. Deswegen werfe ich ein Stöckchen in die Blogger-Runde und frage nach Beweggründen und Ergebnissen,” schreibt Michael van Laar.

Ich bin so frei und verwende mal die Erklärung des Stöckchenwurfs von Karin Janner.
Wir müssen das Rad ja nicht zigfach erfinden. ;-)

Das Ganze funktioniert nach dem Kettenbrief-Prinzip:
Der Initiator entwirft einen Fragenkatalog, beantwortet die Fragen als erstes selbst in seinem Blog und wirft sie dann als “Stöckchen” mehreren Blogs zu. Wer so ein Stöckchen erhält, macht einen hübschen Blogeintrag zur Beantwortung der Fragen und wirft es wiederum weiter.
Über Trackbacks kann man verfolgen, wer das Stöckchen gefangen und wohin er es weitergeworfen hat.
Der Initiator sammelt auf seiner Seite die Stöckchen wieder ein (also die Links zu allen Blogeinträgen der Stöckchenfänger) und wertet die Antworten aus bzw. fasst sie zusammen.

Dann will ich mal:

Seit wann gibt es das Blog?

Seit Juli 2007

Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?

In der Business-Community XING las ich das erste Mal über Blogs. Klaus Gummersbach schilderte dort eindrucksvoll wie schnell und einfach die ersten Gehversuche sein können und trat damit bei mir offene Türen ein. Denn die bisherige Website war mir zu statisch und wenig informativ. Die Zwischentöne fehlten.

Bestärkt wurde ich dann noch durch Beiträge von Volker Remy und auch seinem Buch “Wie man Aufträge angelt und mit Fischen spricht”

Welchen Zweck hat das Blog?

Der/die/das Blog soll zeigen, wie wir, die gebrauchsgrafiker, ticken. Frei nach unserem Credo: “Transparenz schafft Akzeptanz”, wollen wir Einblicke verschaffen. Themen ansprechen, die bei Kunden und Kollegen immer wieder Unwissenheit und damit Unsicherheit hervorrufen. Darstellen, daß wir auch nur mit Wasser kochen. Eben bodenständig und zielorientiert mit und für den Kunden arbeiten.

Und wir möchten unser Konzept eines echten Netzwerkes vermitteln.

Dabei sind wir selbstverständlich noch nicht am Ziel und alles ist im Fluß, aber wir arbeiten daran.

Was hat das Blog bisher „gebracht“?

Im Wesentlichen hat es für mich persönlich bewirkt, daß ich tagtäglich, auch wenn nicht täglich Neues gepostet wird, über das eigene Marketing viel intensiver nachdenke.

Selbstredend, aber gar nicht mal ausschlaggebend haben sich natürlich die Besuchszahlen sowohl hier im Blog, als auch auf unserer Hauptseite www.diegebrauchsgrafiker.net deutlich erhöht. Ob dies der Neukundengewinnung dienen wird, sei mal dahin gestellt - ein großes Interesse löst es aus.

Nicht zu vergessen die neuen Kontakte unter Kollegen. Für mich Gold wert.

Nun wirft man wohl das Stöckchen weiter:

Klaus Handner (Erklärerblog)
Kirstin Nickelsen (Die Maschinistin)
Martina Bloch (akquiseblog)
Frank Neuhaus (Ad!Think)

Update:
Die Marketing-Blog-Stöckchenfänger und -weiterwerfer:

Corporate Color…

…oder die gute alte Hausfarbe.

Corporate Color hört mit dem Logo auf dem Briefblatt nicht auf. Hat man sich einmal für eine Hausfarbe zur Wiedererkennung und Identifikation des eigenen Unternehmens entschieden, gibt es selbstverständlich vielfache Möglichkeiten im großen Bereich der Corporate Identity.

Je nach Unternehmung, Produkt oder Marke kann die Hausfarbe vielerorts plakativ oder auch dezent eingesetzt werden.
Richtig angewandt und verbreitet kann sie unterstützend oder sogar auch losgelöst von Signet, Schriftzug oder Slogan wirken.

Immens wichtig ist allerdings der technische Umgang mit Farbe. Damit es keine Überraschungen gibt, sollte nach der Entwicklung eines Corporate Designs auch ein Corporate Manual erstellt werden. Dort enthalten sind neben den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten und -regeln des Signets, eben auch die exakten Farbangaben in den verschiedenen Farbsystemen, z.B. RGB oder CMYK, die korrekte Angabe von Schmuck- oder auch Sonderfarben nach HKS, Pantone oder RAL. Und wer nichts dem Zufall überlassen will, fügt dem CD Manual auch noch Druckmuster bei.
Dann klappt es auch mit dem Drucker.

Man kann es mit der Hausfarbe aber natürlich auch auf die Spitze treiben.

Corporate Color

foto | oliver schuh

die gebrauchsgrafiker züchten Ihre Hausfarbe selbst. ;-)
In den nächsten Tagen wird umgetopft und dann zieren diese Tagetes unseren Ateliereingang. Ist das nicht ein warmer und unaufdringlicher Empfang?

Gruß vom Elbstrand
Oliver Schuh

“Malspaß für Kinder”…

…steht in bunten Lettern auf einem kleinen, selbstgemalten Schildchen.

Wer Kinder hat weiß: Leere Versprechungen gibt es nicht. Wer A sagt, muß auch B sagen.
Das konnte ich am letzten Wochenende wieder eindrucksvoll erleben. Nichts ahnend war ich mal wieder am Holz hacken, als meine Kinder in den Hof liefen: “Papa, Papa komm jetzt, wir haben eine Überraschung für Dich!”

Immer wenn eine Überraschung naht, nehmen mich Laura und Quinn bei der Hand und führen mich mit geschlossenen Augen zum Ort des Geschehens: “Augen auf!”

malschule
malschule von laura und quinn | foto: oliver schuh

Uff. Nun ist klar. Mein Vorhaben, eine kleine Malschule für Kinder ins Leben zu rufen duldet keinen Aufschub mehr.
Also, gehen wir es an. Geplant ist zunächst ein “Kurs” die Woche, am Donnerstag, 15:00. Maximal 6 Kinder wären optimal. Bei großer Nachfrage ein zweiter Kurs gleich hinterran gegen 17:00.

Ziel? Wer mich kennt weiß, daß es mir um den Spaß am Malen und den Erhalt der kindlichen Kreativität geht.
Wenn daraus kleine talentierte Gebrauchsgrafiker entstehen, umso besser. ;-)

Der Donnerstagnachmittag steht dann ganz im Zeichen der Freien Kunst. Nach den Kinderkursen greife ich dann wieder selbst zu Pinsel und Co…

von kindern lernen

Studio HORT und das Projekt “After School Club”

Passend zu unserem letzten Beitrag “der ernst des lebens”, fand ich auf dem Newmarketing Blog von Karin Janner einen erstklassigen Beitrag, der mir aus der Seele spricht: “von kindern lernen”.

Wir können einiges von unseren Kindern lernen. Z.B. unverbrauchte und ungehemmte Kreativität. Eigenschaften, die bei Erwachsenen oft auf der Strecke geblieben sind, und die nun manch einer unter großen Mühen zurück erlangen möchte. Vielleicht mit teueren Seminaren, Malkursen oder Malen nach Zahlen?

Schaut Euren Kindern zu und werdet wieder locker. ;-)

Gruß vom Elbstrand
Oliver Schuh

der ernst des lebens

Oder: das Ende der Kreativität?
kreativ.jpg
motiv: laura (6) | foto: oliver schuh (papa)

Letzte Woche war es nun soweit. Wir haben uns für eine Schule entschieden und unsere Tochter angemeldet. Ist das das Ende der Kreativität? Klar, so etwas kann nur ein “Kreativer” denken - so verquer. Tatsächlich bin ich allerdings überzeugt, daß viele Fähigkeiten von Kindern durch Erziehung, KITA und Schule zurecht gestutzt und auf Lernen umprogrammiert werden. Am Ende verkümmern dann die intuitiven Fähigkeiten.
Das sehe ich nicht nur in der Kreativität oder Fantasie, sondern auch in der Sprache und dem logischen Denken. Jeder der ein kleines Kind hat, wird das sicher mal beobachtet haben.

Die Erwachsenen haben die Neigung alles vor zu machen, perfekt zu machen: “So, geht das.”
Eine Legoburg muß perfekt sein. Eine Brücke baut man so. Überhaupt, der viel geliebte und auch jedem Erwachsenem sicherlich noch geläufige Satz der Eltern: “Das macht man eben so.” Spätestens wenn der fällt, sollten bei einem selbst die Lampen angehen.

Ich neige fast zu behaupten: Nur weil die Erwachsenen so sind, wie sie sind, ist es überhaupt möglich so eine Kinderspielzeugindustrie am Laufen zu halten. Unter dem Motto: Wenn Playmobil, dann bitte auch komplett durchgehend und passend. Da kann man doch nicht mit Lego mischen oder gar Knetfiguren reinsetzen…

Was die intuitiven Fähigkeiten meiner Kinder anbelangt, bin ich immer wieder schwer begeistert. Klar - Vaterstolz.

Nur zur Erklärung. Das Bild oben entstand nicht durch Vorgaben. Nein. Der Kram lag so rum und meine Kleine fühlte sich “genötigt” kreativ zu sein.

Und: Meine Kinder und deren Freunde möchten, daß ich eine Malschule eröffne. :-)

Ein augenzinkernder Gruß - Oliver Schuh

das gelbe vom ei

Genau genommen gibt es “das Gelbe vom Ei” ja gar nicht mehr.

Damit wir freilaufenden Kreativen für Sie, liebe Kunden und Sie, liebe Leser, die es noch werden wollen, auch zukünftig “das Gelbe vom Ei” sein können, gilt es genauer hinzuschauen.

Aus der Entfernung scheint ein Ei dem anderen zu gleichen. Genauer betrachtet ist dem natürlich nicht so. Manchmal reicht schon ein Klacks Farbe, um den Unterschied herauszustellen.

eier.jpg
foto: oliver schuh | agd | die gebrauchsgrafiker

Denken Sie beim nächsten Eigelb an uns, wenn Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten und kommunizieren möchten. Wir unterstützen Sie gern dabei.

Wir wünschen schon jetzt ein angenehm sonniges Osterfest!

die gebrauchsgrafiker

Kreativität…

…ist weiblich
Sind Frauen die besseren Gestalter?

So titelt die Ausgabe “beef” Magazin für kreative Kommunikation, 02.07.
Zugegebenermaßen habe ich dieses Hochglanzmagazin, herausgegeben vom ADC und HORIZONT, erst jetzt wieder in die Finger bekommen.

Schon damals fragte ich mich: Wen interessiert das Titelthema?
Und was soll uns diese Botschaft sagen?

Eines der letzten Rätsel der Menschheit ist doch überhaupt: Was ist Kreativität?
Diese Frage - und es gibt ja auch viel wichtigere - wird höchstwahrscheinlich nie abschließend beantwortet werden können. Warum also neue Mauern schaffen, in Lager einteilen, schwarzweiss malen?

Ich glaube kaum, daß Frauen heutzutage noch solche Schützenhilfe nötig haben.
Verfasser solcher Titelei müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, vorsintflutlichen Geschlechterkampf wieder heraufzubeschwören. Nur eben umgekehrt. Schade, nichts gelernt.

beef.jpg

Besonders interessant ist allerdings auch die Typografie. Ich fühle mich - kein Vorwurf - in die 80ziger zurückversetzt. Die Möglichkeiten der Avant Garde werden bis zur Unleserlichkeit ausgeschöpft. Augenflimmern vorprogrammiert.
Die Ausgabe besteht praktisch nur noch aus Head- und Sublines, und Sub-Sublines…
Den Kniff mit den Spotlackierungen finde ich allerdings sehr gelungen. Sehr aufwendig.

beef2.jpg

und was ist mit schnee?

ubootDieses Foto entstand vor genau 2 Jahren im Hamburger Hafen für einen Möbelhersteller. Da lag Schnee. Ein wunderschöner Tag. Klirrend kalt. Glasklare Luft und schönes Licht. Und eben auch schöner, reiner Schnee.

Und diesen Winter? Zumindest in der Norddeutschen Tiefebene konnte man nicht wirklich von einer Schneedecke sprechen. Wie meine Kinder es trotzdem geschafft haben, an einem Tag mal einen Schneemann zu bauen, ist mir ein Rätsel. Wie gesagt. Es lag bisher nur einmal, na, 1 cm Schnee.

Da geht doch noch was, oder?

Wünsche zum neuen Jahr!

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit.
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass.
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was.

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh.
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du.
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut.

Und Kraft zum Handeln - das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht.
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht.
Und viel mehr Blumen, solange es geht.
Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät.

Ziel sei der Friede des Herzens.
Besseres weiß ich nicht.

Peter Rosegger (1843-1918)

es weihnachtet sehr…

weihnachten20071.gif

2009 die gebrauchsgrafiker | der blog • Design by: die gebrauchsgrafiker based on Wordpress

Bad Behavior has blocked 77 access attempts in the last 7 days.