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»transparenz schafft akzeptanz«

Hervorragend positioniert

von Elke Fleing und Momo Evers
Zugegeben, es ist schon ein Weile her, daß ich dieses kompakte Taschenbuch mit Schwerpunkt Positionierung und Selbstmarketing gelesen habe, aber vielleicht ist es auch gar nicht so verkehrt seinen Eindruck über ein Buch etwas später zu vermitteln. Mal sehen, was hängen geblieben ist.
Das Buch richtet sich laut den Autorinnen Elke Fleing und Momo Evers an Existenzgründer, Selbständige und Kleinunternehmer. Und das trifft voll und ganz zu. Gerade für diese Zielgruppe zeigt es viele Möglichkeiten auf, die eigene Positionierung überhaupt erst zu definieren, aufzubauen oder zu verbessern. Bewußt stellt es moderne Marketing-Instrumente in den Vordergrund, die – ein Händchen sollte man allerdings dafür schon haben – deutlich wirkungsvoller und günstiger sein können, als unkontrollierte, weil kostenintensive Akquise. Und hier sage ich ganz bewußt: können.

Beispielhaft werden die nach Meinung der Autorinnen zwanzig besten Marketing-Instrumente angerissen ohne zu sehr in die Details zu gehen. Nur ganz vereinzelt liest man Kostendetails und verliert damit ein wenig die Linie. Das Buch verschafft aber im Großen und Ganzen einen hervorragenden Überblick der Chancen und Möglichkeiten des Selbstmarketings. Dabei ist es aber kein Do-it-yourself-Buch, sondern macht auch hier und da deutlich, wo dann doch professionelle Hilfe von außen hilfreich sein kann, wenn nicht sogar notwendig ist.

Mein Fazit: Am besten schon vor der Existenzgründung lesen und nicht zu weit weglegen!

hervorragend positioniert | foto | oliver schuh

hervorragend positioniert | foto | oliver schuh

Das Titelmotiv erinnert mich übrigens – auch inhaltlich – an: Das Gelbe vom Ei

»Hervorragend positioniert«
Elke Fleing | Momo Elvers
REDLINE | WIRTSCHAFT
184 Seiten
€ 17,90
ISBN-13: 978-3-636-01415-3

Oder das Märchen von der Win-Win-Situation
Heute werde ich gerade durch diesen sehr schönen Beitrag Hallo, geht’s noch? im Blog PR-Doktor daran erinnert, daß ich ja noch eine Fortsetzung zum eigenen Beitrag Darf’s ein bisschen mehr sein? nachliefern wollte.

Wir erinnern uns, es ging um “Designer” die sich weit unter marktüblichen Preisen und fern jeder kaufmännischer Vernunft, Existenzgründern anbieten, ja geradezu anbiedern.
Randerscheinungen sprechen da auch gern von einer Win-Win-Situation. Schließlich begleitet und wächst man mit dem jungen aufstrebenden Unternehmen. Folge-, ich mag’s kaum aussprechen, Folgeaufträge und Referenzen winken, wenn der Zug nur ersteinmal ins rollen gekommen ist.

Mal schlank nachgedacht.
Designer mit Dumpingpreisen im Gepäck, schmeißen sich an Existenzgründer ohne Startkapital. Trifft da nicht Not auf Elend? Ist das nicht eher die vorprogrammierte Lose-Lose-Situation?

Wenn das Startup tatsächlich so erfolgversprechend prognostiziert, sollte es sicher Bank und Förderprogramme überzeugen können. Dann sollte es sich um eine anständige Finanzierung kümmern, mit der es einen vernünftigen und professionellen Start hinlegen kann. Der erste Eindruck zählt, heißt es so schön.

Wenn nun ein Businessplan vorhanden wäre, der Banken und Förderer nicht gefällt, warum sollten Kreative dies tun?

Warum sollten gerade “Designer”, die ganz offensichtlich über Quantität statt Qualität gehen, die dem Starter in Ermangelung von Zeit, letztlich eben doch Standardlösungen bieten, obwohl sie individuelle Beratung anpreisen, die eben völlig unkaufmännisch kalkulieren, warum sollten nun gerade die dem jungen Startup zum Erfolg verhelfen können?

Wird nicht ständig gebetsmühlenartig gesagt: “Das Ergebnis zählt!”
Nun, ich habe den Eindruck nach solchen besagten Diskussionen in XING nicht.
Offensichtlich zählt bei den meisten nicht das Ergebnis, sondern der Preis.

Falls Sie, lieber Leser, ein hoffnungsfrohes Startup auf die Beine stellen und wissen wollen, wie Sie finanzierbar an professionelle Beratung und Umsetzung der entsprechenden Marketing- oder Coporate Design Konzepte kommen, sprechen Sie mich gern an.

Wer weiß, vielleicht gibt es aber auch noch Teil III. ;-)

charity mal anders

Aktion \

Sie haben Fragen zu unserer Aktion zwanzig für zwanzig?
Gern, sprechen Sie uns an.
In Kürze stellen wir die Liste der ausgesuchten zwanzig karitativen Organisationen für Kinder und Senioren hier ein. Haben Sie Vorschläge?
Auf gutes Gelingen.
Oliver Schuh

Und hier nun zunächst eine vorläufige Liste karitativer Organisationen zur Unterstützung von Kindern:

UPSALA – Das StraßenKinderZirkusEreignis aus St. Petersburg

Ronald McDonald Häuser

Back to Life e.V.

Kindertafel Lueneburg

Stiftung Findelbaby

Deutsche-KinderKrebshilfe

Kinderhospiz St. Nikolaus

Grossstadtmission

Baobab Family e.V.

Die Arche

DRK Kita Stelle, Niedersachsenstraße

Jetzt auch die Reihe der Organisationen, die sich um Senioren kümmern:

Lebensherbst e.V.

Herbstzeitlose

Begleitetes Wohnen e.V.

Die Tafeln – Essen wo es hingehört

Hospizverein Hamburger Süden e.V.

Alzheimer Angehörigen Initiative e.V.

Berliner Seniorentelefon

RosenGarten | Tagesbetreuung in München

Vielen Dank für die Anregungen!
Demnächst mehr.

P.S. In der KonfettiFabrik, einer Gruppe in XING wird in einem Forum derzeit intensiver über diese Aktion berichtet. Hier klicken!

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