die gebrauchsgrafiker | der blog

»transparenz schafft akzeptanz«

Wir wünschen …

… entspannte Festtage gehabt zu haben
Und mit einem Lächeln im Herzen, einem Augenzwinkern, einem kleinen Schalk im Nacken, schafft man auch die Bürden ins neue Jahr.
»Früher gab es noch richtige Winter.« Wie oft mußte man diese Floskeln hören? Nun sind sie wieder da, die richtigen Winter und plötzlich will sie keiner haben.
Doch. Ich. ;-)
Ich liebe Wetter. Und ich liebe Jahreszeiten. Mit einem Schnips bringt einen die Natur wieder auf den Boden der Tatsachen – selbst High Tech made in Germany ändert daran kaum etwas. Ich mag das, weil es einen daran erinnert Maß zu halten. Und, es wäre mir auch viel zu langweilig, immer das gleiche Wetter zu haben. Gar der Sonne hinterher zu jetten, um dann Palmen weihnachtlich zu schmücken, ist nicht meins.
Da sorge ich lieber für ordentlich Holz vor der Hüttn und Kartüffels im Keller. ;-)
Ein Becher dampfenden Kaffee nach dem Schneeschippen und die Welt ist in Ordnung.

In diesem Sinne
2011 wird ein blumiges Jahr
Oliver Schuh

Corporate Flower Smile in

corporate flower | smile | foto | oliver schuh

Na? Und wer weiß, woraus das Smiley gemacht ist?
Keinen Schimmer?
Vielleicht kommt hier die Erleuchtung: »Lachen mit dem Herzen«

Angstfrei arbeiten

Selbstbewusst und souverän im Job
Dieses kompakte Büchlein von Bettina Stackelberg hat auf den ersten Blick ja so gar nichts mit Typografie, Design oder Marketing zu tun. Themen, die sich hier auch immer wieder in Form von Buchrezensionen finden. Also warum, wird sich vielleicht die Eine oder der Andere fragen, erwähnt der Kerl dies Büchlein?

Vielleicht weil es farblich passt?
Nein. Purer Zufall.

Oder weil es mit einer wunderbaren Widmung versehen ist?
Das wäre ein schöner Grund, aber nein.

Ich empfehle einfach dieses wunderbare Werk insbesondere auch meinen KollegInnen aus der Kreativbranche, weil ich glaube, daß es vielen helfen wird, entspannter, selbstbewusster und eben souveräner auf Auftraggeber zuzugehen oder sich selbstsicherer präsentieren zu können. Auch mal »Nein« sagen, will gelernt sein. Seinen Standpunkt angstfrei und selbstbewusst vertreten. Alles Dinge, die die Arbeit eines Kreativen gern und oft erschweren.

Bettina Stackelberg zeigt Wege aus der Angst, aber auch den guten Umgang mit dem Schutzmechanismus Angst. Und das völlig entspannt – ohne angsteinflössende Tiefenpsychologie. ;-)

Obwohl ich aus einem völlig anderen Grund, der hoffentlich bald noch hier näher erläutert wird, dieses Werk bestellt habe, stelle ich fest, daß es mir sozusagen präventiv hilft, schon jetzt vor anstehenden großen Entscheidungen mal bewußt durchzuatmen und die Dinge, die auf mich zukommen gelassen anzugehen.
Insofern die Extraempfehlung: Nicht erst lesen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Angstfreiarbeiten in

angsfrei arbeiten | foto | oliver schuh

Angstfrei arbeiten – Selbstbewusst und souverän im Job
von Bettina Stackelberg

Verlag C. H. Beck
126 Seiten broschiert
6,80 Euro

Ungewöhnlich Werbe- und PR-Aktionen | das E-Book
Nachdem wir schon im erfolgreichen E-Book »Handbuch Kundennutzen« verewigt wurden, hat uns PR-Fachfrau Kerstin Hoffmann auch zu Ihrer neuen Blogparade eingeladen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein starkes E-Book mit vielen verschiedenen Ansätzen und Herangehensweisen.

Diesseits Der Trampelpfade in

diesseits der trampelpfade | kerstin hoffmann

Für den freien, direkten Download klicken Sie bitte auf das Buchmotiv. Ein Vorwort mit Inhaltsverzeichnis finden Sie im Blog von Kerstin Hoffmann.

Unser Beitrag ist eine Co-Produktion von Volker Remy und Oliver Schuh und zeigt unsere kleine, aber feine, virale Charity-Aktion mit Hilfe unserer Corporate Flower und zu Gunsten des Moebius Syndrom Deutschland e.V..

Wir freuen uns sehr, daß unsere Aktion Eingang in dieses anregende E-Book gefunden hat. Auf Seite 60 lesen Sie mehr darüber.
Über Feedback oder sogar Teilnahme an der karitativen Aktion würden wir uns selbstverständlich auch sehr freuen.

Schauen Sie doch mal rein. Es lohnt sich.

Gruß vom sonnigen Elbstrand
Oliver Schuh | agd | die gebrauchsgrafiker

Clou

Strategisches Ideenmanagement in Marketing, Werbung, Medien & Design: Wie innovative Ideenschmieden die Alchemie der Kreativität nutzen.
Ein aussergewöhnliches Buch von Mario Pricken.

Eigentlich könnte das Werk auch heißen: »Was Sie schon immer über Sex, äh, Werbung wissen wollten …«. Irgendwo überträgt der Autor die Beziehungskiste zwischen Mann und Frau auf Auftraggeber und Auftragnehmer: »Sie können nicht ohne einander, oft aber auch nicht miteinander!« Und weist dann Wege auf, wie ein Miteinander zu kreativen Lösungen führen kann. Besser, nur ein Mitwirken aller Beteiligten führt zu erfolgversprechenden Ergebnissen. Was sagte ich neulich noch auf Twitter? »Kreative Lösungen entstehen nur, wenn man den Kunden mit in den Pool holt. ;-)« – ich fühle mich bestätigt. Überhaupt greift Mario Pricken unheimlich viele Situationen auf, die Kreativität fördern oder bremsen und löst dabei Aha-Erlebnisse aus. Weil einem diese Situationen bekannt vorkommen. Vermutlich meistens aber leider die, die bremsen.

Anhand vieler exzellenter, kreativer Beispiele zeigt er die Hintergründe, was nötig war, um zu solchen Ergebnissen zu kommen. Im Vergleich zur Werbung von der Stange. Dem »Ich hätte gern das, was sie hat.« Er zeigt die Grenzen der One-Man-Show, aber auch das Verpulvern von Energie in Agenturen oder den Supergau, wenn der Kunde am Ende »doch lieber die Fähnchen« will.

Für mich ein Buch, was mir zum einen meine eigenen Erfahrungen komprimiert, wie einen Spiegel vorhält, zum anderen aber den Horizont unendlich erweitert. Ein Lesestoff, der mich allerdings auch in meinen eigenen Erfahrungen und Schlüssen bestärkt, an unserem kreativen Netzwerk »die gebrauchsgrafiker« weiter zu feilen. Das macht Spaß.

Vermutlich lesen Auftraggeber gern eher zahlen- und formelgespickte Marketingfachbücher. Hier sei aber einmal mehr der im Buch oft angewandte Paradigmenwechsel empfohlen: Liebe Auftraggeber und auch Unternehmensgründer lest dieses Buch, um zu erfahren, welchen Anteil ihr selbst an den kreativen Lösungen haben könnt, bzw. wie wichtig das Zusammenwirken aller Kräfte ist. Ihr werdet sehen, es macht mehr Spaß und führt zu besseren Lösungen.

Dgg Clou in

clou | mario pricken | foto | oliver schuh

Wer die Bücher aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz kennt und zu schätzen weiß, wird ahnen, daß keine Wünsche offen bleiben, was die Gestaltung, den Satz, Litho, Papier und buchbinderische Verarbeitung anbelangt. Allerbest.

Clou
von Mario Pricken

Design: Christine Klell
Verlag: Hermann Schmidt Mainz
Erschienen: 2009
Hardcover
312 Seiten
€ 49,80

 in

»Kleine Viralkampagne für 5 €«

NutzenNetzwerk aktivieren: Freunde, Kunden und Kontakte

Die Sache ist geritzt: Sie erstehen für 5 € eine Coporate Flower im Topf und die gehen komplett an den Moebius Syndrom Deutschland e.V.. Das Spenden geht per Mausklick über deren Website und dauert noch nicht mal 7 Minuten. Sieben Minuten, in denen Sie dann garantiert keinen Unsinn anstellen. Danach schicken Sie uns eine Mail und teilen uns mit, dass Sie gespendet haben. Dann bekommen Sie von uns das Foto von Ihrem Topf. So einfach geht das.

Corporateflower Dieerste in

corporate flower | foto | oliver schuh

Die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende. Diesen Topf Studentenblumen in der Hausfarbe »die gebrauchsgrafiker« werden wir mit Ihrem Logo schmücken, und wenn Sie Lust dazu haben, bringen wir für Sie noch einen kurzen Slogan Ihrer Wahl mit an. Das Ganze fotografieren wir für Sie und stellen das Foto in unseren Weblog www.corporateflower.de. Das können Sie natürlich auch tun und leisten damit einen Beitrag zur Bekanntheitssteigerung des Moebius Vereins, Ihrer Firma oder Ich-Marke. Win-win wie aus dem Lehrbuch.

Und die Geschichte ist immer noch nicht zu Ende. Der beste Slogan wird intern prämiert. Der Preis ist ein Blogbeitrag für Ihr Weblog, verfasst von Volker Remy. Thema: »Creative Business Development«.

Spenden. Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.

Dieser Beitrag erscheint anlässlich einer Einladung von Kerstin Hoffmann auch in ihrer Blogparade mit dem Thema: »Diesseits der Trampelpfade – ungewöhnliche Werbe- und PR-Aktionen«

Ein Interview …

… im AGD Magazin ein|viertel 2010
Die Themen für die vierteljährlich erscheinenden Ausgaben des AGD Magazins »viertel« werden von der AGD Redaktion immer rechtzeitig bekanntgegeben, damit auch und gerade die Mitglieder Gelegenheit haben sich einzubringen. Das Topthema für das erste »viertel« diesen Jahres hieß »Publizieren«. Das fand ich interessant. Kaum zu Ende gedacht bat mich Christina Sahr, AGD Redakteurin um ein Interview.  Das nennt man Gedankenübertragung.

Ihre Fragen und meine Antworten darf ich hier mit freundlicher Genehmigung der AGD Redaktion veröffentlichen.
Der AGD Kollege Malte Christensen wurde auch befragt, die Antworten habe ich hier aber zunächst auskopiert, ähneln sich aber sehr.

Agdeinviertel2010 in

agd ein|viertel 2010 | titelgestaltung | markus büsges

Welt weites Wissen 2.0
Wissen und Meinungen frei im Netz zu verbreiten, ist heute so üblich, wie es noch vor ein paar Jahren nicht denkbar gewesen wäre. Oliver Schuh und Malte Christensen nutzen das Web 2.0 sehr aktiv, und wir haben ihnen Fragen zur Gegenwart, zur Zukunft und zu ihrem persönlichen Umgang mit dem Medium gestellt. Beide versicherten, die Antworten hätten Bände füllen können.

1.) Was denkst Du, welche Position Wikis und fachliche Foren im Vergleich zu Lexika und Fachzeitschriften haben? Und wie schätzt Du die zukünftige Entwicklung ein?
OS: Anfänglich habe ich Wikis und Fachforen mit Vorsicht genossen. Mittlerweile erscheinen mir die Wikis allerdings recht ordentlich gepflegt und recherchiert zu sein. Gerade am Arbeitsplatz sind Wikis ideal und eben auch kostenlos. Fachforen sind oft auch geprägt von gepflegtem Halbwissen, sie geben nicht immer die ultimative Lösung, aber Rat und zeigen Tendenzen oder Ansätze auf, die weiterentwickelt werden können. Wer sich bisher Lexika oder Fachbuch geleistet hat, wird dies auch weiterhin tun. Bei Fachzeitschriften, die oft auch marktorientiert sind, könnte das anders aussehen.

2.) Wie beurteilst Du Kommentar-Foren, wie man sie z.B. bei Online-Zeitungen und -Magazinen findet? Interessant, überflüssig, etwas ganz anderes?
OS: Das verfolge ich nicht wirklich intensiv. Wenn ich davon erfahre, dann durch Mund-zu-Mund-Propaganda, und dann sind es meist interessante und diskussionswürdige Ansätze. So funktioniert Social Media. Ich erhalte von affinen Menschen Hinweise auf gute Beiträge, z.B. via Twitter. Gewissermaßen gefilterte Schwarmintelligenz.

3.) Stellst Du selber Wissen ins Netz? In welcher Form, und was bedeutet das für Dich persönlich? Im Berufsalltag und im privaten Alltag?
OS: Ja, ich gebe mein Wissen ständig weiter. Im Kollegenkreis, aber auch dem Auftraggeber gegenüber. Es ginge gar nicht ohne.
Seit 2006 bin ich in der Business Community XING aktiv, teile und erhalte dort natürlich Wissen. Daraus ergeben sich Kontakte zu Kollegen und potenziellen Auftraggebern.
Hinzu kommt unser Weblog http://blog.diegebrauchsgrafiker.net, der zeigt, wie wir ticken. Das Verfassen von Beiträgen ist ein schönes Mittel zur Reflexion. Die Auseinandersetzung mit einem Thema in schriftlicher Form ist deutlich konzentrierter, als Parolen am Stammtisch. Am Ende hilft es aber auch, sattelfester in der eigenen Argumentation zu werden.

4.) Welche Erwartungshaltung hast Du an andere im Bezug auf das zur Verfügung stellen ihres Wissens? Was sollte ins Netz? Was darf nicht ins Netz? Wo ist Konfliktpotenzial.
OS: Zunächst einmal erwarte ich nichts. Wenn allerdings doch Kommentare kommen, erwarte ich schon einen respektvollen und möglichst fundierten Umgang. Und ich erwarte in Diskussionen Flexibilität, Offenheit für Positionsänderungen und keine Grabenkämpfe. Das Netz ist die ideale Möglichkeit für Kreative, sich zu äußern und damit seine Kompetenzen zu zeigen. Kreative haben hier die wunderbare Möglichkeit, ihre Auftraggeber zu differenzieren, zu filtern. Potenzielle Auftraggeber werden aufmerksam oder eben »abgeschreckt«. Anfragen kommen dann nur noch von denen, bei denen das Eis bereits gebrochen ist.
Diffamierungen, Diskriminierungen, Propaganda, Unwahrheiten, einseitig Internes oder Rosenkriege gehören selbstverständlich nicht ins Netz.

5.) Hast Du eine Vorstellung, wie unsere Informationswelt in zehn und in zwanzig Jahren aussehen wird?
OS: Zehn Jahre Entwicklung sind heutzutage ja schon eine irre Zeit. Zwanzig Jahre – gar nicht auszudenken. Ich denke in den nächsten Jahren werden immer mehr Verlage ihr Wissen kostenpflichtig ins Netz stellen. Um im Überangebot von Wissen, Halbwissen und Unwahrheiten den Durchblick zu behalten, werden sich neue Qualitätsstandards entwickeln (müssen). Auch im Journalismus. Sicher kostenpflichtig.
Politik und Wirtschaft müssen lernen, mit mitsprechenden Bürgern und Konsumenten zu kommunizieren.

6.) Noch etwas?
OS: Die bloße Publikation ist lange nicht mehr Garant für Qualitätsgehalt, Richtigkeit oder neue Erkenntnisse. (Siehe die inflationäre Flut von Marketing-Ratgebern) Das wird im Netz nicht besser werden. Allerdings bringt das Netz auch Menschen hervor, die Gutes und Richtiges zu sagen haben, die sonst nie erhört würden. Es gilt, diese Perlen zu entdecken.
Wie nach jeder Reizüberflutung sehnt sich der Mensch dann wieder nach Einfachheit. Schon jetzt ertappe ich mich dabei, wie ich mir dann ein schönes Buch schnappe und gemütlich vorm Kamin schmöker. ;-)

Die Interviews führte Christina Sahr

Xing Orange in

c. sahr | agd redaktion

Übrigens, die AGD »viertel« sind auch für Nichtmitglieder, Auftraggeber und Interessierte zu beziehen: AGD Shop

 in

erfolgreich vermarkten und verkaufen
»Experten-Rat und Best Practice – 39 Beiträge mit Beispielen und Checklisten«, heißt es auf dem Titel des eBooks, herausgegeben von Kerstin Hoffmann und Betreiberin des Weblogs PR Doktor. Das Kommunikationsblog. Und die gebrauchsgrafiker sind mit gleich zwei Beiträgen als Co-Autoren dabei. Die Leser unseres Blogs werden schon den Artikel von Frank Weissberg, den Mann für’s Marketing und Oliver Schuh, den Mann für die Creative Direction gelesen haben. Hier nun die Komplette Sammlung kompetenter Beiträge aus verschiedener Sicht zum freien Download:

Handbuch Kundennutzen-1-klein in

handbuch kundennutzen | herausgeberin | kerstin hoffmann

Wir freuen uns sehr, daß wir zu dieser Blogparade eingeladen wurden und unsere Beiträge Eingang in dieses interessante eBook gefunden haben.
Viel Spaß beim Lesen!

Das Lagerfeuer 2 …

… im Zeichen von Schinken
Nein, nein, kein Preisskat. Mit Schinken ist zum einen leckerer Serrano gemeint, den es neben der einen oder anderen Leckerei zu geniessen galt, aber es konnten eben auch einige Typografie-Schinken begutachtet und erschnüffelt werden. Das druckfrische »Retrofonts« von Verlag Hermann Schmidt roch einfach lecker. Was bestimmt auch an dem Chamonix Fond Druck lag. Das Lessebo Design Paper war den Machern zu weiß, die Haptik sollte es aber sein. Wahre Buchkunst eben. ;-)

Lagerfeuer 2 in

typografie schinken | foto | oliver schuh

Ich habe mich wieder sehr über tolle Gäste, allesamt Kreative aus verschiedenen Gewerken, freuen können, die keine Wege und Mühen gescheut haben an diesem kurzweiligen Abend teilzunehmen. Und was eigentlich mit dem Lagerfeuer war? Bekanntermaßen, haben wir ja schon beim ersten Lagerfeuer entschieden lieber vorm Kaminofen zu sitzen. Diesmal war aber auch das gar nicht notwendig. Denn es waren noch am Tage frühlingshafte 17°C. Und das Ende November.

Fazit war deshalb auch: Es muß ein echtes Lagerfeuer her. Und so werde ich in mich gehen und es halbjährlich stattfinden lassen. Im Mai/Juni wäre auch ein schönes Lagerfeuer im Garten angebracht. Wir werden sehen.

Spätestens bis dahin!

Stärken verbündeln

Aufruf zur Blogparade: Wie verkaufen Sie Kundennutzen?
Kürzlich wurden wir zum Thema Kundennutzen zur Blogparade von Kerstin Hoffmann eingeladen.
Nun hat ja bereits unser Kollege Frank Weissberg einen Fachbeitrag für uns geschrieben. Dennoch möchte ich mich der Angelegenheit gern auch noch anders nähern.
Sind doch u.a. die Fragen nach dem Kundennutzen geradezu die Initialzündung für das Entstehen unseres Kreativverbundes
die gebrauchsgrafiker
.

Dgg Staerken Verbuendeln in

Während der ersten 12 Jahre meiner Selbständigkeit, ja, als Gebrauchsgrafiker, war die selbstkritische Frage »Warum bekomme ich nicht öfter größere Aufträge?« mein stetiger Begleiter. Die Antwort konnte ich mir dabei nicht nur stets selbst geben, sondern habe ich auch von Kundenseite vermittelt bekommen: »Es fehlt an Sicherheit«.

Damit ist nicht das mangelnde Zutrauen in meine Kompetenz oder meine Fähigkeiten gemeint gewesen. Nein, es ist die ganz einfache und pragmatische Erkenntnis, dass mit der Größe eines Projektes auch das Risiko wächst. Und wenn mir vor Drucklegung oder vorm Messetermin ein Stein auf den Kopf fällt, ist niemand da, der einspringt. Der Kunde steht dann mit leeren Händen da.

Zu Zeiten von Markerlayouts und Reinzeichenkarton war es schon schlimm genug, obwohl man nur Teil einer Kette von Arbeitsschritten war. Da konnte man immer noch zaubern. Aber heute wickelt ein Grafiker fast den kompletten Job vom Entwurf, Satz und Druckvorlage am Rechner allein ab. Bei ihm laufen die Fäden zusammen. Nicht auszudenken, wenn er jetzt ausfällt, wenn man nicht an die Daten kommt – mehrere Arbeitsgänge einfach weg.

Ich konnte und kann die Kunden verstehen.

Weitere fünf Jahre hat es gedauert, nach einigen Ideen, aber auch einigen Fehlgriffen, bis mir klar wurde, wie es funktionieren könnte. Auch die entsprechenden Kollegen hatte ich dafür getroffen und gewinnen können. Aber auch hier, die eine oder andere Fehlentwicklung. Dann aber war die Sache rund und heißt:
die gebrauchsgrafiker
.

Heute, nach weiteren 5 Jahren können wir durch menschliche und technische Vernetzung die Sicherheit und Vorteile bieten, die sich unsere Kunden auch für große Projekte wünschen:

Industrieerfahrung
Flexibilität
Großer Ideenpool
Sicherheit
Kein Verwaltungsapparat
Deutschlandweit

Aber weil es hier ja um den Kundennutzen geht, liegt es förmlich auf der Hand einfach mal einige unserer Kunden aus unterschiedlichen Branchen zu fragen:

Was ist Ihr Kundennutzen, wenn Sie die gebrauchsgrafiker beauftragen?
Und siehe da, die Formulierungen fallen völlig unterschiedlich aus:

»Dem Kunden vermitteln, was er nicht kann, aber wir umso besser: Das kann “unser” Grafiker – und wir nicht! Zwischen uns als Sender und dem Kunden als Empfänger ist er Sprachrohr und Dolmetscher zugleich. Er bringt unsere Botschaft in Wort und Form und an den Mann. Ehrlich, fair und stets gut gelaunt.«
Sandra Werner, Kleintierpraxis Dr. Thomas Hinz

»Ich sehe Vorteile, Chancen und Gewinne in der Zusammenarbeit mit den Gebrauchsgrafikern:
Die Vorteile liegen in der ausgewogenen und kompletten Dienstleistung Design – Marketing – Programmierung/Handling.
Die Chancen ergeben sich aus der strategisch sehr guten Vernetzung, die auf inhaltlich anspruchsvollem Niveau geschieht und daher sehr effizient ist.
Die Gewinne stellen sich – eben durch diese Vernetzung – durch Rückläufe in Form von Kooperationen ein.«

Christian Burmeister, moveo ergo sum

»Olli Schuh, die gebrauchsgrafiker … und der Nutzen für seine Kunden!
– lösungsorientierte Analyse mit Kompetenz und Kreativität

  • Kundenerwartungen werden intensiv hinterfragt und herausgearbeitet
  • welche Lösungsansätze gibt es?
  • wie können diese optimal umgesetzt werden
    (Technik, Abwicklung, Budget)
  • welche Alternativen sind denkbar & machbar
    (Kreativität /neue Wege gehen)

– ergebnisoffene, zielorientierte und persönliche Beratung und Betreuung

  • was dem Kunden wichtig ist, hat Priorität
  • die tatsächlichen Kundenerwartungen definieren das Angebot und mögliche Lösungen
  • jede Anfrage und jedes Projekt wird – unabhängig von Art, Umfang, Budget,… – ernst genommen und in das „große Ganze” eingebettet.«

Thomas Wippich, one aero

Diese erfreulichen Kundenstimmen machen deutlich, dass jeder Kunde seinen Nutzen anders formuliert und gewichtet. Allen gemeinsam scheint mir aber Effizienz der Überbegriff des gewünschten Kundenvorteils zu sein. Die Frage nach Sicherheit rückt in den Hintergrund, weil man sich sicher fühlt.

Wie wir unsere Kundenvorteile »verkaufen«?
Indem wir uns zeigen. Kompetent, bodenständig und authentisch.

 in

Der Imperator im Damensattel

Der Titel ist Programm
Das Titelbild sowieso. Dieses knuffige Büchlein kommt in aufwendiger Aufmachung daher. Fester Einklappdeckel und Seiten in Feinstkarton lassen vergessen, daß es sich um ein Taschenbuch handelt. Kurze Zeilen, luftige Gestaltung, aber natürlich in erster Linie die Schreibe des Verfassers Volker Remy, laden zum sofortigen Lesen in einem Rutsch ein.

In allererster Linie richtet sich dieses Werk an Kreative und handelt von Kreativen. Aber auch Menschen die nur bedingt mit dieser Spezies in Berührung kommen, werden ihre Aha-Erlebnisse haben. Es ist kein Leitfaden! Es gibt Denkanstöße, es rüttelt wach und es lädt dazu ein, sich mal neben sich zu stellen. Größer denken, anders denken oder auch mal gar nicht denken.

»Mit ein bisschen Phantasie hätte man alles beim alten lassen können«. Das trifft es.

»Crowdsoßing« – mein Lieblingswort.

Was das Schmunzeln und die Tränendrüsen anbelangt, schließe ich mich gern der Kollegin Heike Baumgärtner an, die in ihrem Blog treffend beschreibt.
Für mich ganz persönlich stelle ich viele Parallelitäten fest. Fast würde ich meinen, Teil dieses Buches zu sein. Klasse.

Imperator in

der imperator im damensattel | foto | oliver schuh

»DER IMPERATOR IM DAMENSATTEL«
Dein täglicher Triumph

Volker Remy

erschienen im Graco Verlag Berlin 2009
ISBN 978-3-00-022873-5

Mittlerweile gibt es schon einige Rezensionen, die alle ihren eigenen Charme haben, aber trotzdem sehr einhellig in Ihrer Meinung sind.
Ich liste hier gern mal, weil sich allein diese schon sehr spannend und kreativ lesen:

Geistesblitz: V. Remy: Der Imperator im Damensattel
Berufung selbständig: Die Diva ‘Kreativität’ vom Sockel gezupft: Der Imperator im Damensattel
Gemeinschaftsraum von bblogs.de: Der Imperator im Damensattel
Büro Hochweiss: Buchempfehlung »Der Imperator im Damensattel« von Volker Remy
die karrierebibel: Imperator im Damensattel – Trübe Tage bringen den Geist auf Trab
Herr Wurzel: Der Imperator im Damensattel
Erfolg-Reich-Online: »Der Imperator im Damensattel«
Arthopia: Buchrezension »Der Imperator im Damensattel« von Volker Remy
XING brand eins Community: This comment is: no comment.
DESIGNER IN ACTION: Der Imperator im Damensattel
matthias knust | brave new photographer: Die Nase in Bücher stecken

 in

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